00:00:03: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Neustift.
00:00:07: Im Podcast der interessante Menschen und Themen aus der Zivilgesellschaft vorstellen.
00:00:11: Mein Name ist Andrea Schiemanns,
00:00:12: um mein Name ist Jörg Schumacher.
00:00:14: Schön dass Sie dabei sind!
00:00:16: Andreas neue Stimmen aus Österreich.
00:00:18: wir sind wieder beide am Start.
00:00:20: freut mich das du da bist.
00:00:21: herzlich Willkommen
00:00:23: Hallo Jörgg.
00:00:23: ich freue mich auch auf dich und Grüß Gott
00:00:26: Vor allen Dingen einen besonderen Gast, den wir heute haben.
00:00:30: Denn an der Spitze des österreichischen Fundraisingverbandes hat es ein Wechsel gegeben.
00:00:36: Andreas und den neuen Präsidenten haben wir hier zu Gast.
00:00:40: Herzlich willkommen Herr Walter Emberger!
00:00:44: Danke für die Einladung.
00:00:48: Sie sind ja in der Szene nicht ganz unbekannt, sie sind ja Gründer und auch der Vorsitzende von Teach for Austria.
00:00:56: Und das glaube ich auch schon seit zehn, fünfzehn Jahren, wenn ich sogar schon länger... ...fünfzehn Jahre... Was hat sie jetzt geritten?
00:01:02: Wenn ich das mal so salopp formulieren darf sich in dieses Ehrenamt als Präsident des Fundraisingverbandes Austria zu begeben.
00:01:15: Und als wir Titscha Austria gegründet haben, hatten wir kein Geld und haben uns gedacht, das schafft man über Fundraising.
00:01:28: Wir ist gut, das haben wir allein gedacht.
00:01:29: Dann hatte ich die erste Mitarbeiterin und ihm gesagt, Fundraise gibt es doch den Fundraizing verbannt.
00:01:37: Unsere Vorstellung war da geht mal hin und sie schicken denen ein Fundraiser und erraist ihr Fans.
00:01:44: dem gibst du ein Teil davon und das ist so.
00:01:49: Die Mitarbeiterin ist zurückgekommen und hat gesagt, nein man muss selber fundraising aber man kann Mitglied werden.
00:01:55: Da sind wir Mitglied geworden mit der kleinsten Kategorie weil die Mitgliedsgebühr ist nach Umsatz was ich sehr fähig finde und wir haben dort fundraising gelernt um die Community.
00:02:13: Das war so Hilfe zur Selbsthilfe, das ich sehr gut halte.
00:02:21: Nach ein paar Jahren habe ich den Geschäftsführer kennengelernt in Günter Lutschinger und die Monika Tschuln war Präsidentin – das ist die rote Nasengründerin.
00:02:32: Irgendwann hat Günter dann mal gesagt, dass sie einen ehrenamtlichen Vorstand haben und ob ich nicht in den Vorstand kommen will.
00:02:41: Und dort ist Bildung noch nicht so repräsentiert.
00:02:47: Ich werde der erste, der pure Bildung macht.
00:02:50: Dann hat mich die Monika Tschull noch besucht was ich nicht gewusst habe, dass sie mich checkt und ich hab den Check an Steine bestanden und bin seit zehn Jahren im ehrenamtlichen Vorstand das immer zu fünf oder sechs jeweils gewesen Als die Monika Schulnausstieg, als Präsidentin ist es die Andrea Johannides worden.
00:03:12: Die ist jetzt in den Haus weitergegangen und ist Präsidentin des Bündnisgemeinnützigkeit.
00:03:17: Und dann hat man mich gefragt und so bin ich Präsident geworden.
00:03:21: Das war jetzt eine lange Antwort.
00:03:22: Ich werde schauen dass die nächsten Antworten kürzer sind.
00:03:25: Herr Berger nein!
00:03:26: Wir hören ihn natürlich unheimlich gerne zu.
00:03:29: die spannende Frage.
00:03:33: Das ist aber erstaunlich offen für eine Österreichie, oder Jörg?
00:03:37: Ja, wahnsinnig!
00:03:38: Es kann jetzt keiner sehen.
00:03:40: Aber wir schweißen uns hier weg das ist ja schön.
00:03:42: Jetzt haben Sie jetzt so recht berichtet quasi sie sind von einer Gründerin nämlich Rote Nasen als Gründer Teacher Austria in den Verband geholt worden der Siege raced hat was ja auch großartig ist.
00:03:54: Jetzt ist das ja ein Unterschied zu vielleicht anderen Verbänden in Europa.
00:03:58: Diese Dichte an Gründerinnen und Gründeren im ehrenamtlichen Vorstand glauben Sie, dass das einer der Erfolgsgeschichten in Österreich ist?
00:04:08: Dass auch im Ehrenamtlichem Vorstand Gründerin und Grunder vorsitzen?
00:04:12: Die Frage habe ich jetzt nicht ganz verstanden weil sie gestockt haben.
00:04:17: Ja die Frage ist tatsächlich sind ja Gründern von Teach for Austria Und die Kollegin von Rote Nasen hat Rote Nase gegründet.
00:04:27: Das haben wir ja nicht überall, dass das auch im Vorstand des Berufsverbandes Gründer sind, sondern häufig sind es ja Fundraiserinnen.
00:04:36: Ist das ein Geheimnis in Österreich?
00:04:38: Dass man die Gründe gleich rechtzeitig einfängt?
00:04:41: Darüber habe ich noch nie nachgedacht.
00:04:42: Dazwischen war aber die Andrea Johannides, die ist Geschäftsführerin der SWWF.
00:04:48: Die ist jetzt keine Grunderin.
00:04:51: Also ich glaube nicht, dass das Strategie ist Begründer einzufangen.
00:04:56: Okay, auf jeden Fall Herr Emberger.
00:04:58: Sind Sie es ja geworden?
00:05:00: Und ich finde das ganz spannend wenn sie sagen, Sie sind da eigentlich schon ganz lange dabei und haben das beobachtet und sind jetzt aufgerückt quasi in den Fokus.
00:05:08: Gibt es denn irgendwas wo sie sagen Mensch dass habe ich mir als Präsident oder das hab' ich mir immer schon auf die Fahne geschrieben und endlich als Präsident kann ich's auch mal umsetzen.
00:05:17: wir wissen das operative Geschäft verantwortet ja Ruth Williams ihre Geschäftsführerin.
00:05:22: aber manchmal ist ja so dass man als Präsident auch sagt den einen oder anderen Schwerpunkt.
00:05:27: Wie ist das bei Ihnen?
00:05:28: Ja, ich denke gerade an den deutschen Fußballbundern.
00:05:32: der bräuchte so ein Präsidenten gerade heran.
00:05:35: Der
00:05:36: brauchst
00:05:36: du eigentlich ehrlich
00:05:37: gesagt vorallem erst mal Trainer!
00:05:41: Nein, es ist bei mir nicht, dass ich habe nichts, wo man dachte, hoffentlich komme ich bald an die Macht und kann meine Agenda durchziehen.
00:05:52: Wir hatten Das Glück den Günther Lutsching als Geschäftsführer zu haben, wir haben das jetzt mit der Route in guten Händen und ich schaue eigentlich, dass sich hier ein guter Präsident bei mir ist.
00:06:06: wichtig.
00:06:07: Dass auch mehr von den Leuten am Mitkrieg die das arbeiten und ich habe das Team kennengelernt.
00:06:15: Ich muss sagen, das Team sind relativ wenig Leute, die mit relativ wenig Mittel- und Budget Da wirklich was Großes hinstellen, die tolle Leistung vollbringen und das möchte ich denen auch widerspiegeln.
00:06:32: Und für die Geschäftsführerin möchte ich ja die erste Adresse sein.
00:06:39: Wenn es Krisen gibt, möchte ich da mit und durch helfen.
00:06:42: aber das gab's bisher Gott sei Dank nicht und sonst sehe ich meine Aufgabe als Repräsentant nach außen, was ich sehr gerne
00:06:51: mache.".
00:06:52: Nun, haben Sie das vor Krise benutzt?
00:06:54: Ich wollte es auch gerade benutzen.
00:06:55: Es ist ja keine einfache Zeit in der sie dieses Amt übernommen hat, weil wir haben zumindest Österreich ist da noch die Ausnahme stark rückläufige Spendenmärkte in Deutschland ganz radikal im letzten Jahr.
00:07:09: Österreich hat gerade noch halten können.
00:07:11: Die Prognosen klingen aber auch nicht gut.
00:07:14: Wir haben politische Herausforderungen den Angriff von bestimmten politischen Kräften auf die Gemeinnützigkeit und in diesen sagen nicht ganz einfach ein Umfeld haben, sie sich überzeugen lassen dieses Amt zu übernehmen.
00:07:26: War Ihnen das so klar dass das auch Krisen behaftet sein könnte zumindest von außen die Krisen wenn ich von innen?
00:07:35: Das habe Wenn man öfter gefragt hat, warum braucht es mich als Führungskraft dabei?
00:07:46: Und dann draufgekommen.
00:07:51: Ja deswegen ist man da als Fährungskrafter hier durch Gegenwinder auch zu steuern weil wenn's den nicht gäbe, bräuchts mich nicht.
00:08:01: und so schön Wetter.
00:08:02: Präsident ich bin freue mich über schön Wetta aber mir ist bewusst dass das bei schlechten Wetter die Qualität der Geschäftsführung und der Präsidentschaft erst gezeigt werden kann.
00:08:16: Mir ist bewusst, ich bin gerüstet, freue mich aber über das schöne Wetter und man konnte letztes Jahr das Spendenvolumen nominal noch halten.
00:08:25: Real ist es ja eh gesunken weil wenn man die Inflation dazu rechnet heuer sieht es auch, für manche sieht es wirklich gut aus Aber so in der Mitte und unten haben sie einige wirklich, wirklich schwer.
00:08:41: Nun ist
00:08:42: ja auch das Thema Philanthropie und viel geben oder wenig geben oder überhaupt was geben vor allen Dingen in diesem Bereich Großspender immer wieder ein Thema gerade auch in Österreich.
00:08:54: Günther Lutschinger hat versucht und tut es immer noch das voranzutreiben.
00:08:57: Ruth Williams ist da sehr aktiv.
00:09:00: wie ist Ihre Haltung dazu?
00:09:01: Sehen Sie das auch als Herausforderung für Österreich?
00:09:05: Die Kultur des Gebens ist in Österreich jetzt nicht so verbreitet.
00:09:11: Daueraufträge, monatliche Bankeneinzüge für kleinere Summen das hat schon gekrifft und da hat auch die Arbeit von Direct Mind & Co wirklich super gegriffen im Land.
00:09:25: aber wenn du reich bist und was gibst, wir hast schon noch schäl angeschaut.
00:09:32: Und muss dich auch beschimpfen
00:09:34: lassen.".
00:09:37: Wenn ich reich bin und nichts gebe, muss ich mich ja beschimpften lassen.
00:09:40: Ich freue mich wenn die Leute trotzdem etwas geben.
00:09:44: das muss irgendwie weg aus dem Land diese Neidgesellschaft.
00:09:50: Ich habe einige viele Antropen kennengelernt in den letzten Jahrzehnten Meist Unternehmer und Unternehmerfamilien.
00:09:58: Und ich bewundere sie, weil Sie in Österreich Steuern zahlen, in Österreich Mitarbeiter haben was beides unheimlich wichtig für das Land ist aber unsich auch teilweise beschimpfen lassen noch dafür.
00:10:13: Die Leitkultur ist schon ausgeprägt und mit dieser Initiative Philanthropie die Günter Lutschinger aufgegleißt hat tut sich der eh sich da eh etwas, das aber noch einige Jahre brauchen wird.
00:10:29: Aber genau richtig ist denn die Gesellschaft polarisiert sich auch die Einkommen, polarisieren wir.
00:10:37: es gibt mehr Reiche, die immer deren Vermögen unabhängig von der Konjunktur wächst und sind schon einige dabei, die was zurückgeben wollen sich unausgesprochen tun, sodass man es nicht an die große Glocke hängt.
00:10:52: Da soll's ruhig mehr geben, die das geschützten Bereich tun können ohne Angst haben zu müssen, dass das dann aussahte und sie an den Pranger gestellt werden oder dass es publiziert wird und sie dann tausend Bitschreiben pro Tag
00:11:10: bekommen.".
00:11:12: Ja, diese Situation wie Sie die beschreiben... Eigentlich möchte man es nicht an die große Glocke hängen, weil viele Unternehmerfamilien auch die Unterstützung für Ses verständlich halten.
00:11:23: Punkt eins, Punkt zwei vielleicht aber auch nicht dafür geschimpft werden dass sie was tun und auf der anderen Seite funktioniert das ja nur wenn wir Vorbilder haben.
00:11:31: also wir brauchen natürlich genau diese sichtbaren Unternehmerinnen und Unternehmer die sich engagieren und deshalb ist ja die Initiative die sie in Österreich ja auch als Verband mit begleiten so extrem wichtig das Thema viel geben Philanthropie zu fördern.
00:11:44: Extrem wichtig!
00:11:45: Haben Sie aus Ihrem Netzwerk, aus Ihren Bekanntschaften mit Unternehmern schon ein Feedback dazu?
00:11:52: Wie nehmen die solche Ideen auf?
00:11:56: Ja wir haben gerade für die Initiative Philanthropie ein paar Gesprächspartner besorgt.
00:12:01: Aus den Leuten die Titsch war austreiert.
00:12:03: Unterstützen, die da durchaus oft einen Fall getragen haben.
00:12:08: Die nehmen es schon positiv auf.
00:12:09: Da kann man schon einiges tun.
00:12:12: Das ist eine... Verhalten oder Einstellungsänderung im ganzen Hand.
00:12:19: Das braucht natürlich mehr als ein paar gute Slogans, das braucht jahrelange Arbeit in der richtigen Richtung mit und auch das durchaus hinnehmen von Rückschlägen.
00:12:31: Ich weiß, dass man die erste Pressekonferenz gab.
00:12:36: Wann?
00:12:36: so in den Pressemeldungen haben wir schon rausgehört, dass da einige Journalisten jetzt nicht viel davon halten.
00:12:44: Und
00:12:44: diese Neidebatte?
00:12:45: Sie haben sicherlich einen anderen Blick auf die österreichische oder diviner Mentalität.
00:12:51: Wo dann liegt das?
00:12:52: Warum hat sich das gerade
00:12:55: im
00:12:55: Österreichs?
00:12:57: Österreich ist ein kleines Land und auch da gibt es regionale Unterschiede.
00:13:02: Ich bin jetzt ein West-Österreich aus Salzburg aber... schon lange in Wien.
00:13:07: Und aus dem Westen ist dann schon Wien auch irgendwie auch besonders.
00:13:13: Da hat mal ein reicher Österreicher den Witz gebracht, wenn ein Amerikaner bei einem Porsche vorbeigeht, dann sagt der Paar toll!
00:13:23: In fünf Jahren möchte ich auch sowas haben und ich werde dafür arbeiten dass ich ihn auch habe.
00:13:30: Wenn ein Österreicher bei einem Borsche verpeigelt und sieht den Vater drinnen, dann sagt er, naja, der wird auch noch auf Platon.
00:13:37: Der wird auch irgendwo dagegen fahren oder von der Steuer eingeholt werden.
00:13:44: Das ist schon tief in uns drin.
00:13:45: Und das Wort Schadenfreude ist ja ein deutsches Wort aber ich glaube, der Ursprung wird schon in Österreich geboren worden sein von Schaden Freude.
00:13:57: Wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung.
00:14:00: Na ja, das macht es natürlich schwierig dieser Graben zwischen denen die sich engagieren wollen oder können.
00:14:06: Sie haben auch gesagt gerade unternehmerisch geprägtes Geld wird ja auch eher mehr.
00:14:11: wenn man als Unternehmer genügend hat wird es hier auch schwer dass Geld tatsächlich nicht weiter zu vermehren.
00:14:17: und gleichzeitig gucken Leute drauf und sagen wow wenn jemand das habe ich jetzt mal in Wien gehört wenn jemand so viel Geld hat kann es kein ehrlicher Mensch sein weil mit ehrliche Arbeit wird man nicht reichen.
00:14:26: Auch das ist ja so ein Thema.
00:14:27: aber nun gehört es ja in einer demokratischen Gesellschaft dazu, dass all diese Kreise sich ja zusammentun und dann Organisationen wie Teach for Austria unterstützen.
00:14:37: Glauben Sie nicht auch das gerade die Organisationen, die leidtragenden dieser Spaltung sind?
00:14:44: Kann durchaus sein aber wir haben Gott sei Dank noch genug gefunden hat, die uns unterstützen mit für Österreich jetzt größeren Beträgen an, die das als Dienst in der Gesellschaft sehen.
00:14:58: Also was sie da machen.
00:14:59: Und die sind auch nicht beeindruckend wie Nassnetz von der allgemeinen Stimmung, aber ich bin sicher, dass es gibt viele, die sich deswegen zurückhalten und das soll nicht sein.
00:15:10: Das muss man locker machen.
00:15:12: Der Staat sieht sich aus vielen Aufgaben zurück.
00:15:15: Andererseits wird auch viel Geld in wenigen Händen konzentriert, die gute Projekte suchen und die brauchen das Vertrauen, dass diese Projekten wirklich gut sind, dass ihr gelsbar gut angelegt ist und dass sie dann gesellschaftlich auch zumindest nicht geächtet werden dafür.
00:15:36: Helmberger, jetzt muss ich doch mal einmal fragen.
00:15:38: Sie sagen auf der einen Seite was sich eine absolut richtige Einschätzung finde.
00:15:41: Philanthropie in Österreich das wird noch ein bisschen dauern.
00:15:44: Das muss man etablieren.
00:15:45: da gibt es ne Neiddebatte.
00:15:47: Auf der anderen Seite gehen die Spenden runter Der Staat zieht sich zurück.
00:15:50: sie haben's selber gerade gesagt.
00:15:52: Was ist denn jetzt mal unabhängig vom Fundraising-Präsident?
00:15:57: Was is denn Ihre Fundraining Strategie dann?
00:16:00: welche Zielgruppen wollen Sie mit Teach for Austria dann ansprechen um da Über die Runden zu kommen, oder haben Sie diese Probleme alle gar nicht?
00:16:10: Noch haben wir sie nicht.
00:16:12: Wir sind aber beleidt und haben uns vorbereitet darauf.
00:16:22: Wir haben vor drei Jahren begonnen den Erbschaftsmarkt auch dort präsent zu sein.
00:16:29: Da gibt es die Initiative Vergissme nicht.
00:16:31: Also jetzt die Teach for Austria Stiftung dabei.
00:16:35: Das wird noch einige Jahre dauern.
00:16:37: Wir haben ein Legat bisher bekommen, ein kleines durch Zufall und das hat uns auf die Realität gebracht auch da präsent zu werden.
00:16:52: Wir wollen dieses Zurückziehen des Staates nicht einfach so hinnehmen denn das was Ditch für Austria macht sind in der Bildung geschickt Lehrer in Schulen, die auch unterrichten.
00:17:05: Die auch eine öffentliche Funktion wahrnehmen und da braucht es dann auch öffentliches Geld.
00:17:13: Und die öffentliche Staatsquote ist im Österreich ja über fifty-fünfzig Prozent inzwischen.
00:17:20: Als ich begonnen habe vor fünfzehn Jahren war die unter fifty Prozent so schleichend mit einem Sprung mit Corona als die über fifty Prozent also Fünfundfünftig, komm mal irgendwas Prozent.
00:17:34: Allem Geld ist das ausgegeben wird durch staatliche Hände ausgegeben und da gibt es viele gemeinnützige Organisationen die erstaatlichen im Auftrag des Staates was machen.
00:17:48: Das soll dann nicht nur Privat finanzieren.
00:17:51: Ich hatte mal vor Jahren der Wiese dass die Schwaustrauch fiftififty privat öffentlich finanziert werden soll.
00:17:57: Das haben wir bei Weitem nicht geschafft.
00:17:59: aber Als ich begonnen habe, war es hundert Prozent privater und null Prozent öffentlich.
00:18:07: Jetzt sind wir so auf zwischen zwanzig und dreißig Prozent.
00:18:12: der Grund, warum Innovation überhaupt nur gelingt.
00:18:16: Wenn Sie Teach für Austria nicht gegründet hätten mit der Inspiration da im Bildungswesen einen anderen Ansatz zu haben also ein innovativen Ansatz, dann wäre der Staat doch von sich aus alleine nie darauf gekommen.
00:18:28: Deshalb finde ich es persönlich ja richtig dass diese privaten Initiativen es gibt und dann den Staat hier in der Bildung so ein Stück vor sich hertreiben.
00:18:37: Auch der Staat soll was dafür tun.
00:18:39: Die Stadt zieht sich zurück, weil im Spielen schlecht gewirtschaftet wurde.
00:18:45: Ja, wenn ich schaue, dass der Staat einen unvermeidbaren Ausgaben hat zum Beispiel Pensionen, zum Beispiel ein nicht reformiertes Gesundheitswesen.
00:18:59: Zum Beispiel ein Nichtreformiertes Bildungswesen, wo viel Geld versichert und nicht unten ankommt.
00:19:08: Das sollten gerade die kleinen NGOs, die da mithelfen schon auch staatliches Geld kriegen.
00:19:17: Das ist ja nur ein Klaxis von den großen Procken, die der Staat macht.
00:19:24: und dann denken wir schon über auch in Daumen fand nach.
00:19:31: mein Traum wäre das wär auftreiben, von dessen Erträgnissen man Teach for Austria und andere Organisationen im Bildungsumfeld auch beleben kann.
00:19:48: So dass die operativen Kosten von Teach for Australia teilweise von diesem Endaumen getragen werden.
00:19:55: Und Fünfzehn Millionen ist für uns irrsinnig viel aber es gibt immer mehr Leute für die Fünfzig Millionen wenig ist.
00:20:04: Ja, es kann ja gar nicht die Herausforderung sein.
00:20:08: Sie haben ja acht Milliarden Euro Philanthropisches Kapital in Österreich zur Verfügung gestellt wird und gleichzeitig habe ich den Eindruck dass das Thema Bildung für Gerade dieses philantropisch geprägte Kapital, das kommt dir dann fast immer aus Unternehmerfamilien sehr hohen Stellenwert hat.
00:20:25: Also eigentlich der Markt ist dafür bereit.
00:20:27: was braucht es denn aus Ihrer Sicht um diesen fünfzehn Millionen Topf jetzt auch zu füllen?
00:20:32: Was muss ja eigentlich nur jemand
00:20:34: tun
00:20:35: und warum nicht der Präsident des Fundraisingverbandes Austria?
00:20:38: Ich wusste nicht dass ich jetzt in einem Therapiegespräch Komm, aber vielen Dank.
00:20:44: Das trifft etwas... Als ich vor acht Jahren als Geschäftsführer zurück trat, habe ich gesagt, ich kümmere mich jetzt um die großen Dinge.
00:20:52: Das eine war eine Gesetzesänderung damit spenden für Bildungseinrichtungen steuerlich absetzbar sind in Österreich was in jedem entwickelten Land so war und wir haben da viele Jahre gebraucht das zu schaffen.
00:21:08: es ist vor zwei Jahren geschafft worden Und deswegen brauche ich so Zuspruch, weil ich ja gemerkt habe wenn du von was überzeugt bist und das macht den anderen verrückt eher scheinen.
00:21:22: Schaffst du es?
00:21:24: Du schaffst viele, viele Grenzen!
00:21:26: Die Grenzen sind ja da im Kopf.
00:21:28: Fünfzig Millionen ist jetzt wie immer aus dem Silicon Valley.
00:21:31: Da kriegst du nicht einmal einen Termin Wenn es nur fünfzehn Millionen ist, wo willst du?
00:21:36: Ja.
00:21:36: Also wenn wir uns darauf einigen dass das kein Therapie-Motivationsgespräch ist.
00:21:40: Herr Emberger bin ich gerne bei Ihnen aber ich bin in der festen Überzeugung und dann darf ich tatsächlich die Motivation um auf die Spitze treiben.
00:21:48: Ich glaube der Markt ist bereit Und ich glaube Die Initiative muss ja nur gestartet werden.
00:21:52: über die Bildungsinitiative
00:21:59: Österreichs oder?
00:22:03: gesagt, dass es ein hundert Millionen bis zwei tausend siebenundzwanzig glaube ich aufstehen.
00:22:08: Ich weiß nicht wie weit die sind aber die haben klar mal mit fünf Millionen von einem Geber und mit fünf und zwanzig Millionen Erbschafts die durch Zufall kam begonnen und das ist eine Hochschule von Weltrang und wenn ich da auch komme, bin ich noch nicht so weit.
00:22:29: Wie gesagt, die Grenze ist im Kopf.
00:22:31: Es sind viele Grenzen im Kopf, auch Grenzen für Spender.
00:22:34: Für vielen Tropen sind teilweise in Kopf, weil sie noch nicht angesprochen wurden, weil Sie vielleicht noch keinen Vertrauen in den Sektor haben und das muss man aufbauen ist ein zartes Pflänzchen.
00:22:49: Ich bin überzeugt, es zahlt sich aus und Geld ist genug da, es muss nur gescheitern gelenkt.
00:22:56: Dann freuen wir uns darauf, die Grenzen im Kopf abzubauen.
00:23:00: Vielen Dank für dieses auch-für-uns-therapeutische Gespräch!
00:23:04: Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns sehr wenn wir uns dann alle auf dem Kongress wiedersehen.
00:23:11: in diesem Sinne toll dass Sie bei uns waren.
00:23:16: Vielen dank dass sie dabei war
00:23:18: Und wenn Sie mehr erfahren wollen über spannende Menschen und spannende Themen, besuchen sie uns auf unserer Website www.neues-stiften.de.
00:23:28: Wir freuen uns auf Sie!