Walter Emberger über Philanthropie und unverhoffte Präsidentschaft
Walter Emberger hat Bildungspolitik in Österreich verändert – und übernimmt jetzt die nächste Rolle im gemeinnützigen Sektor. In dieser Folge von „Neue Stimmen aus Österreich" spricht er über den Wechsel an die Spitze des österreichischen Fundraising-Dachverbands.
Emberger gründete 2011 Teach For Austria und baute die Bildungsinitiative zur größten privaten Einrichtung im österreichischen Bildungswesen auf. Seit Kurzem ist er Präsident des Fundraising Verband Austria – Österreichs größtem Dachverband gemeinnütziger Organisationen, der seit 1996 die Spendenakquise im Land professionalisiert.
„Die Kultur des Gebens ist in Österreich nicht so vorhanden!“
Für Emberger ist die neue Rolle kein Ehrenamt zum Vorzeigen, sondern Arbeit am System. Er kennt die Leerstellen im österreichischen Spendenwesen aus eigener Erfahrung – als Gründer, der über Jahre private Förderer und Stiftungen für ein Bildungsprojekt gewinnen musste. Diese Perspektive bringt er nun in den Verband ein, der die Interessen von Rotem Kreuz bis WWF Österreich bündelt.
Was ihn antreibt, ist dabei erfrischend unprätentiös. Auf die große Vision angesprochen, bleibt er nah am Team: Es geht ihm zunächst darum, die bestehende Arbeit des Verbands gut zu unterstützen – erst darauf will er aufbauen.
„Ich will ein guter Präsident sein und das Team unterstützen!“
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