Katrin Riedls Sprung vom Museum in die Agentur
Vom Kulturhistorischen Museum Wien in die strategische Philanthropieberatung – dieser Weg klingt nach einem Sprung. Ist er auch einer. Katrin Riedl, Senior Consultant bei direct mind philanthropy, hat ihn gewagt und mitgenommen, was in keinem Beratungs-Handbuch steht: ein Gespür für Institutionen, für Menschen hinter Förderentscheidungen – und für das, was Geben wirklich bedeutet.
Katrin Riedl kennt beide Welten. Als Teil des Teams am Kulturhistorischen Museum Wien hat sie gelernt, wie Kulturinstitutionen kommunizieren – und wo sie an ihre Grenzen stoßen. Heute berät sie Stiftungen und Fördernde, hilft dabei, Partnerschaften aufzubauen, die über eine Überweisung hinausgehen. Ihr Fokus: Major Donor Fundraising und die Professionalisierung philanthropischer Strukturen in der DACH-Region.
„Vom Museum in die Agentur – das ist schon ein Sprung!“
Der Wechsel ins Beratungsfeld brachte neue Fragen mit sich. Wer sind die Förderinnen und Förderer wirklich? Was bewegt sie? Warum geben Menschen – und warum hören sie auf zu geben? Katrin Riedl hat diese Fragen nicht nur theoretisch beantwortet. Sie ist ihnen in der täglichen Arbeit mit Stiftungen nachgegangen – und hat dabei gelernt, dass Philanthropie weniger mit Kapital zu tun hat als mit Vertrauen. Fundiertes Verständnis für Motivationen und Erwartungen ist das, was sie in ihre Beratung einbringt.
Österreich steckt mitten in einem Wandel. Die Philanthropie wächst – langsam, aber mit zunehmender Professionalität. Katrin Riedl sieht darin eine echte Chance: Fördernde und Stiftungen enger zu vernetzen, neue Wege für Zusammenarbeit zu öffnen, das Potenzial zu erkennen, das noch nicht gehoben ist. Was das für die Praxis bedeutet, erzählt sie im Podcast – direkt, konkret, aus erster Hand.
„Wir wollen das philanthropische Kapital in Österreich heben!“
Kommentare
Neuer Kommentar