Larissa Probst und Ansgar Gessner über den Kampf gegen das Anti-NGO-Narrativ
NGOs stehen unter Beschuss. Nicht erst seit gestern – aber gerade jetzt mit besonderer Wucht!
Ansgar Gessner leitet die Maecenata Stiftung, eine der ältesten unabhängigen Einrichtungen zur Förderung des Bürgerengagements in Deutschland. Larissa Probst verantwortet als Geschäftsführerin den Deutschen Fundraising Verband. Beide kennen die Zivilgesellschaft von innen – und beide beobachten, wie ein gezieltes Anti-NGO-Narrativ an Boden gewinnt.
Im Podcast sprechen die beiden über eine Dynamik, die viele kennen, aber selten offen benennen: Wer sich gegen Diffamierung wehrt, muss sichtbar sein. Nicht defensiv. Nicht entschuldigend. Sondern mit dem Selbstbewusstsein einer Zivilgesellschaft, die weiß, was sie leistet. Deshalb ist eine Kampagne gegen das NGO-Narrativ in Arbeit.
Es geht um Kommunikation als strategisches Werkzeug. Um Netzwerke, die Haltung zeigen. Und um die Frage, wie Fundraising und Positionierung zusammenhängen – gerade dann, wenn das Vertrauen in Organisationen unter Druck gerät.
Das ist keine Kapitulation vor dem Algorithmus. Es ist eine Aufforderung. Wer positive Geschichten erzählen will, muss früher anfangen, lauter sein und kontinuierlicher bleiben als die, die zerstören wollen.
Ansgar Gessner und Larissa Probst geben keine Patentrezepte. Aber sie zeigen, dass Klarheit möglich ist – auch in unübersichtlichen Zeiten.
„Das Destruktive ist immer schneller als das Positive!"
Kommentare
Neuer Kommentar