Tobias Karow: Warum Stiftungen einen lauten Kanal brauchen
Tobias Karow kennt die Stiftungslandschaft – nicht nur aus der Vogelperspektive, sondern von innen. Als Gründer und Geschäftsführer des Stiftungsmarktplatzes bringt er journalistische Schärfe und Finanz-Expertise zusammen.
Eine Kombination, die seine Perspektive ungewöhnlich macht: Stiftungen wirken oft fern – Fachkreise, Jahresberichte, Konferenzen. Tobias Karow setzt dagegen: Gesellschaftliche Säulen gehören dorthin, wo Menschen wirklich zusammenkommen. Nicht nur in Tagungssälen. Auch an Stehtischen.
„Das Thema Stiftungen muss in die Burgerbuden!“
Der Stiftungsmarktplatz, den er leitet, denkt Transparenz neu. Er versteht sich als Brücke – zwischen Stiftern, Stiftungen und einer Öffentlichkeit, die von dieser Welt oft nichts ahnt. Dabei ist das Potenzial enorm: Stiftungen tragen erheblich zum Gemeinwohl bei. Sie sind Impulsgeber. Nicht nur Geldgeber.
Zum Abschluss des Gesprächs macht Tobias Karow deutlich, was auf dem Spiel steht. Stiftungen halten etwas zusammen, das sich schwer in Zahlen fassen lässt. Wer sie unsichtbar lässt, verschenkt Potenzial – für die Gesellschaft, für den Zusammenhalt, für die Zukunft.
„Die Stiftungslandschaft ist essentieller Kitt des gesellschaftlichen Lebens.“
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