00:00:03: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Neustift.
00:00:07: Im Podcast der interessante Menschen und Themen aus der Zivilgesellschaft vorstellen.
00:00:11: Mein Name ist Andrea Schiemanns,
00:00:12: um mein Name ist Jörg Schumacher.
00:00:14: Schön dass Sie dabei sind!
00:00:16: Ja herzlich Willkommen.
00:00:19: eine neue Folge Andreas wieder der neuen Stimmen aus Österreich und den Gast die Gästen die wir diesmal haben is ganz besonders spannend oder?
00:00:30: Ja und das Tolle an unserer Gästin ist, dass ich die schon Gätsgefühle habe.
00:00:34: Ich kenne sie ewig!
00:00:36: Und ich habe vorhin in Vorbereitung überlegt wann hab' ich Sie das erste Mal... ...In Wien getroffen gesehen?
00:00:42: Das war ein Workshop den ich glaube für die Fundraising-Verband in Wien gegeben habe.
00:00:47: Dann saß da so eine junge energiegeladene Frau mit ihrem Laptop und tippte tausend Sachen ein.
00:00:54: Und ich dachte was macht die?
00:00:55: Arbeitet die
00:00:56: nebenbei?!
00:00:57: Und dann sagte sie, nee du ich muss das alles aufschreiben.
00:00:59: Ich muss das ja verarbeiten und das fand ich so spannend dass da so jemand somit so viel Energie saßt Dass ich hier tatsächlich immer wenn ich die ruht Wir reden nämlich über Rutgabler Schachterbeier Immer wenn ich Sie in Wien sehe ich mich an dieses Energiebündel erinnere.
00:01:18: und das muss sich gar nicht weil sie ist nämlich durch und durch würde ich mal sagen.
00:01:23: darf man das sagen?
00:01:23: Ruht Powerfrau herzlich willkommen im Podcast.
00:01:33: Ja herrlichen Dank!
00:01:33: Was für eine großartige Begrüßung, lieber Andreas.
00:01:35: Ich freue mich sehr die Ehre zu haben bei euch heute sein zu dürfen und ich finde das wirklich ganz toll.
00:01:39: was für eine Begrüssung.
00:01:41: Powerful kann man immer sagen.
00:01:43: also das ist großartig.
00:01:44: Ich freu mich sehr und ich kann mich auch noch sehr schön an dieses Erlebnis erinnern.
00:01:48: und wie würde ich auch sagen Major Dona Expertise die du mir damals mitgegeben hast Sie hat mich lange begleitet.
00:01:58: Gut, aber jetzt müssen wir ganz kurz für unsere Hörer und Hörerin glaube ich zwei Dinge erklären.
00:02:04: das eine wo ich auch gerade spontan gestutzt habe weil ich dich auch nur mit Vornamen kenne ist Andreas hat Schachtermeier gesagt und dass es tatsächlich korrekt auch wenn du Schachermeier geschrieben wirst oder?
00:02:14: Das müssen wir jetzt einmal aufklären.
00:02:16: Also es ist schon Schachermeier und das ist in Österreich auch ein ganz besonderer Name.
00:02:21: Und ich habe absichtlich diesen langen Doppelnamen, weil darüber stolpern manche Leute!
00:02:25: Das ist schon der erste Tänzengatter beim Gespräch, das finde ich
00:02:30: wunderbar!
00:02:30: Super, das machen wir jetzt auch Andreas Schumacher-Schimmens oder Schimenschumacher.
00:02:35: Das ist ja super als auch ein Attention Getter!
00:02:36: Klasse Root, das ist ein guter Tipp.
00:02:38: und das zweite musst du noch mal ganz kurz sagen Du bist wenn mein digitaler Assistent mir das hier richtig zugeflistert hat Head of Alumni Relations an der Uni Wien aber wahrscheinlich noch ganz viel mehr wie ich dich kenne.
00:02:53: Magst du kurz mal erklären was du da genau machst?
00:02:56: Ja sehr gerne.
00:02:57: Also ja Head Of Alumni Relations Universität Wien, wo ich wirklich die Anonyvalation strategisch leite und aufgebaut habe die letzten fast schon vier Jahre.
00:03:10: Das sind ja Zehntausend im Jahr, die ihr Studium abschließen und das ist für mich auch ganz stark wieder dieses Community-Bilding, dass mich schon seit vielen Jahren und seit meiner Karriere eigentlich im Bildungsbereich begleitet.
00:03:25: Ich mache nebenbei noch viele andere Themen und ich bin sicher, wir werden über das eine oder andere noch sprechen.
00:03:30: Für mich ist eins immer ganz wichtig – und das ist das Thema Wirkung!
00:03:34: Und wie kann ich wirklich Wirkung aufbauen?
00:03:37: Wie kann ich Wirkung entstehen lassen?
00:03:39: Das hat sich meine Vita durchgezogen von der ersten Kinder- und Jugenduniversität über meine Arbeit bei Kiwanis.
00:03:47: bis hin zur Arbeit bei Concordia und jetzt bei der Universität Wien.
00:03:51: Das waren ja so meine Stationen in der Vita, ich freue mich darauf für euch zu sein und spannende Fragen zu meiner Vita zu bekommen!
00:04:00: Super, aber bevor wir damit starten musst du uns noch mal ein bisschen was erzählen.
00:04:02: Weil tatsächlich Alumni oder Alumnifundraising und auch die zusammenzuhalten ist nicht ganz einfach.
00:04:11: Zumindest kenne ich hier in Deutschland viele, die das sehr interessieren.
00:04:14: vielleicht kannst du uns nochmal so mit ein paar zahlen Datenfakten versorgen wie viel Aluminie habt ihr?
00:04:20: Wie bindet ihr sie zusammen und benutzt ihr die fürs Fundraising?
00:04:24: also sprecht ihr die an oder wie geht ihr davor?
00:04:29: Ja, ein super spannendes Thema.
00:04:31: Jörg und das ist ja gerade wirklich im entstehen.
00:04:34: in deutschsprachigen Raum kann man so sagen Alumni an sich ist ja so ein Wort dass die meisten schon einmal nicht verstehen was ist denn überhaupt ein Aluminie?
00:04:42: Ich hatte erst letzte Woche wieder einer angesprochener gesagt ist es eine Netflix Serie?
00:04:47: sollte ich das kennen?
00:04:49: also nein da sind die Absolventinnen einer Hochschule.
00:04:56: Das ist natürlich ein Riesenpotenzial, vor allem wenn wir jetzt in dieser schwerzügigen Situation denken.
00:05:02: Die Universität Wien gibt es ja seit dollarsechzig einer der ältesten Hochschulen im deutschsprachigen Raum und wir gehen von ca.
00:05:10: dreihunderttausend Lebenden Absolventinnen aus.
00:05:14: Und
00:05:17: das ist wirklich sehr groß!
00:05:19: Zehntausend schließen im Jahr ihr Studium ab.
00:05:23: Das heißt, es geht wirklich darum gemeinsam mit diesen Absolventinnen oder Aluminium eine Community aufzubauen und mit denen zu arbeiten.
00:05:32: Auch in Richtung Fundraising?
00:05:33: Genau!
00:05:35: Wir sind jetzt erstmal am Friend-Raising dran, würde ich sagen.
00:05:38: Das ist für uns nämlich tatsächlich der erste Schritt.
00:05:44: Gibt so wie sie die jetzt gibt, erst seit kurzem mit einem neuen Portal und einem neuen CRM.
00:05:50: Wo es uns wirklich darum geht diese Community aufzubauen und wirken zu lassen auch im Sinne von Time, Talent, Treasure.
00:05:59: Wie können Absolventinnen auch ihr Wissen, ihr Know-how, ihre Zeit?
00:06:04: Und dann irgendwann auch ihr Geld zurückgeben, das System aufzubauen.
00:06:13: Das ist natürlich der logische nächste Schritt.
00:06:17: dann im Rahmen ihrer Stützung, wenn sie bereit sind zurückzugeben.
00:06:20: Und wie wollen das?
00:06:21: ja?
00:06:21: Ja nur viele von denen sind in deutschsprachigen Raum einfach nie gefragt worden muss man ehrlich dazu sagen.
00:06:27: Das ist ja etwas was da Andreas auch immer so schön uns mit gibt.
00:06:30: Ja das Wichtigste ist dort Fragen und darum geht es dann.
00:06:34: Genau Ruth das finde ich spannend.
00:06:36: Sechshundertsechzig Jahre Uni Wien und jetzt fange an die Aluminie Netflix Serie aufzulegen dass sich übrigens für eine Idee fände.
00:06:44: Aber sag mal, du hast ja auch einen Blick über Wien hinaus.
00:06:49: und im internationalen Kontext ist die Arbeit mit den ehemaligen auf einer ganz anderen Ebene.
00:06:55: Woran aus deiner Sicht liegt es dass wir im deutschsprachigen Raum erst so spät damit beginnen?
00:07:03: Also ich komme ja selbst aus den USA und habe mit meinem Fullback-Stipendium auch in den USA mein Studium abgeschlossen.
00:07:12: Und ich hab das natürlich auf einer ganz anderen Ebene dort schon mitbekommen, einerseits persönlich und andererseits natürlich professionell durch das was sich studiert haben nämlich wirklich Public Management Und ich glaube ein wesentlicher Punkt ist, dass die Bindung eine ganz andere ist schon während dem Studium.
00:07:32: Das ist ein in sich beschlossener Campus.
00:07:34: Dort habe ich nicht nur das Wissen, was ich weiterbekommen, sondern auch die zusätzlichen Services.
00:07:40: Ich bin in einer Sorority und spiele Sport.
00:07:44: Ich habe eine persönliche Beziehung zu meinem Professor hin.
00:07:49: Im Endeffekt kommt es wirklich auf diese Bindung und Beziehungen an Das lernen wir jetzt erst im deutschsprachigen Raum, diese Beziehungen auch tatsächlich leben zu lassen.
00:08:02: In einer Art und Weise das wird danach eben, wenn wir bei den Absolventinnen oder bei der Anunnil-Netflix sind, dass wir danach auf die Beziehung zugreifen
00:08:13: können.
00:08:14: Nun hatte ich in den Achtziger Jahren, als ich hier in Hamburg Wirtschaftswissenschaften studiert habe ja durchaus auch mein Beziehungsgeflecht.
00:08:21: Allerdings auch mal mit Professorinnen aber auch überwiegend mit den Kommilitonen hin und wir haben zusammen gesegelt Wir haben zusammen Sport gemacht.
00:08:29: Wir sind zusammen durch die Kneiten gezogen, Reperbahn und ähnliches.
00:08:33: Das hat ja eine Enggebindung gegeben.
00:08:35: das gibt es ja auch an den deutschen oder deutschsprachigen Universitäten.
00:08:39: Aber dieser Punkt das Ganze auch in eine Struktur zu geben oder eben noch viel spannender, in ein Fundraising zu integrieren.
00:08:47: Das haben ja die internationalen Hochschulen schon seit Jahrzehnten strukturiert und instrumentalisiert.
00:08:55: Warum?
00:08:56: Warum tun sich aus deiner Sicht im deutschsprachigen Raum die Universitäten so schwer damit?
00:09:02: Sie
00:09:02: tun sich schwer, weil das ein komplettes Umdenken betrifft.
00:09:06: Das umdenken muss ja wirklich bei den ProfessorInnen an der Hochschule starten wo diese Findung entsteht.
00:09:13: und wenn man deutsche oder österreichische Hochschulen kennt dann weiß man auch dass dieses Umdenk in Institutionen die zum Beispiel sechsenundsechzig Jahre alt sind da nicht so einfach ist.
00:09:28: Liegt es aber daran, Ruth?
00:09:29: Nur eine Zwischenfrage die Hochschulen im deutschsprachigen Raum sind ja häufig sehr staatsfinanziert also öffentliche Hand.
00:09:36: das ist ja in den USA anders.
00:09:38: d.h.
00:09:39: Ist diese Abhängigkeit von den öffentlichen Mitteln quasi Der Bremsschirm fürs Fundraising, also solange der Staat mich finanziert muss ich nichts tun.
00:09:53: und wäre die Konsequenz daraus dass der Staat sich einfach aus der Finanzierung rausnehmen.
00:09:58: Eine sehr
00:09:58: spannende Frage.
00:10:02: Ja, das ist mit sich ein Spannungsfeld und da sehen wir ja auch, ihr habt im letzten Podcast mit dem Peter Lutschinger ganz stark zum Thema Bildung auch diskutiert.
00:10:12: Das sieht man in diesem Bereich auch, dass man immer gedacht hat der Staat macht das, der Staat finanziert das und wenn es nicht mehr passiert die Leute dann schwer diesen Bereich zu entdecken.
00:10:23: Das ist mit Sicherheit ein Riesenthema, das in den USA schon ganz lange aufgegliefert ist und wo es ja wirklich private einerseits Philanthropen gibt, die Universitäten in ganz anderen Bereichen Unterstützung andererseits jeder selbst Geld spart sein Leben lang um seine Kinder auf die Universität schicken zu können.
00:10:46: Aber ich glaube es ist nicht nur das, ich glaube auch etwas ganz anderes und Dieser Beziehungsgedanke und dieser Servicegedankel von Beginn an, der in den USA genügt wird.
00:10:59: Du
00:10:59: hast das gerade angesprochen?
00:11:01: Der Beziehungskedanke... du hast doch gesagt man muss eigentlich immer schon Kontakt haben mehr als vielleicht auch in Deutschland.
00:11:10: was macht ihr um in Kontakt zu bleiben?
00:11:12: ich weiß von vielen die so einen Alumniemagazin beispielsweise rausgeben oder die treffen machen oder die bei besonderen also was was ich es wird etwas eingeweiht Tachte auf eine Tür da so bestimmte Formate machen.
00:11:26: Wie macht ihr das?
00:11:27: Ja, alles was du gesagt hast, Lior Jörg ist großartig und das sind die ersten Impulse.
00:11:32: es geht uns wirklich darum diese Community aufzubauen und liegen zu lassen.
00:11:37: Wir haben gelernt dass wir alle glaube ich haben in den letzten Jahren gelernt dass das im digitalen Raum nicht so gut funktioniert wie in persönlichen Treppen.
00:11:47: Wir haben da zum Beispiel auch wirklich unser Mentoring-Programm komplett umstellen müssen von einer digitalen Kraft, von zu persönlichen Treffen zu einer engen Begleitung.
00:11:57: Wir haben einen Magazin wir haben persönliche Events und was wir dabei gelernt haben ist das tritt immer mehr an den Vordergrund.
00:12:06: jetzt nehmt allen online Meetings neben Schulungen.
00:12:08: diese Zeit hat uns ja alle verändert Und Ja!
00:12:11: Wir leben auf dem digitalen Raum und es gibt auch sehr schönes Digital Aber das Persönlichkeit wird immer wichtiger.
00:12:18: Und da vor allem dieses exklusive Format, dieses behind the scenes für Events geht noch mal ganz anders.
00:12:26: Total wichtig!
00:12:28: Das ist ja ein riesiges Fund das Unis haben.
00:12:30: Ich war neulich in einer deutschen Uni, da fand eine Veranstaltung statt mitten quasi im Forschungstrakt, wo hinter Glasfänden, Glasgläsern in Büros die Leute noch gearbeitet haben und so... Also das war total spannend anzuschauen.
00:12:43: also ich glaube es ist ein großes Fund einfach Bildung oder Hochschule erlebbar zu machen.
00:12:49: Wie siehst du das?
00:12:50: Auf jeden Fall und genau um das geht es, viele machen ja schon einen absolventinen Tag sage ich jetzt mal einen Alumni-Tag oder Homecoming Day wo Sie genau das Erleber machen.
00:13:01: wir sind da dran unsere werden zum ersten Mal im Oktober stattfinden wo wirklich alle eingeladen sind zurückzukommen und Bildung und Forschung die erleber gemacht worden ist kennenzulernen gemeinsam zu machen.
00:13:16: Wir haben unterschiedlichste Communities an allen Hochschulen und diese von Beginn an mitzunehmen, ob das der Sportverein ist oder ob es der Chor bei uns die Philharmonie sind.
00:13:28: Die dürfen wir uns mitgestalten.
00:13:30: mitmachen.
00:13:31: Und das ist, glaube ich, das Wichtigste!
00:13:35: Ihr redet ja ganz oft im Fundbüßigen auch über Partnerschaften genau und das geht es auch um Community-Bilding.
00:13:41: Wer sind meine Partnerinnen?
00:13:42: Mit wem kann ich das gestalten?
00:13:44: Wo gibt's vielleicht schon eine Bindung und die kann ich mir mitnehmen?
00:13:48: Nun Isja du hast selber gesagt dein Lebenslauf ein sehr bunter Fulbright Stipendiatin.
00:13:56: Du warst auch mal an amerikanischen Unis
00:13:59: usw.,
00:13:59: du bringst sehr viel Erfahrung mit auch ein Blick quasi aus der Welt nach Österreich.
00:14:06: Jetzt mal fern ab, der Alumni!
00:14:09: Was ist so dein Blick auf die Philanthropie?
00:14:12: Auf die Spendenbereitschaft im deutschsprachigen Raum?
00:14:18: Wir haben hin und wieder eine Veranstaltung Spendenmarkt wo wir die deutschen Zahlen kommentieren, die ja ehrlich gesagt nicht ganz so toll sind im letzten Jahr und wo der Trend eher ein bisschen abwärts ist.
00:14:28: Österreich hält sich aber was glaubst du?
00:14:31: Wie viele internationale Einflüsse schlagen sich hier im Spendenverhalt?
00:14:36: Ich muss jetzt versuchen, das diplomatisch zu formulieren.
00:14:39: Also ich glaube wir haben noch viel Raum nach oben wie ja einige schon für euch gesagt und vor allem wenn uns natürlich in diesem Bereich sage ich jetzt einmal an den USA ein Beispiel nehmen.
00:14:53: Da haben wir sehr viel Potenzial nach oben, da passiert schon sehr viel wie auch Günter Lutschinger präsentiert hat.
00:14:59: Da gibt es Initiativen um wirklich die Philanthropie zu bestärken und das geht ganz stark darum herauszufinden was wollen denn die eigentlich was machen?
00:15:09: Die genau das machen wir jetzt auch an der Universität Lune oder bei Kiwanis in meinem eigenen Engagement.
00:15:17: Wie können wir weitergehen?
00:15:19: vor allem diese ersten Funken und diese Umstellungen in der Beziehungsarbeit, die können wir diese Funken zu einem Feuer werden lassen.
00:15:27: Wir sind noch bei der Funken-Ansteuerung sozusagen.
00:15:33: Ja also ich finde ja immer... Die suchen glaube ich nach dem richtigen Stein um den Funkenflug entstehen zu lassen.
00:15:44: manchmal Und ich finde es ja immer charmant, wie ihr Österreicher in eure Meinung so verpacken kann, dass man sich hinterher auch noch darüber freuen kann.
00:15:56: Aber du hast diesen weiten Blick international und du hast ja berichtet, dass viele auf der Suche sind, wie ist da richtige Funkenflug?
00:16:11: Ich bin mir aber ziemlich sicher, Ruth, dass du schon eine Antwort hast.
00:16:14: Magst du die?
00:16:15: Also magst du aus deiner Einschätzung mal sagen, wenn ich jetzt mal hier so ein paar deutschsprachige UniversitätsvertreterInnen zuhören.
00:16:22: Was ist denn aus deiler Sicht?
00:16:24: Was muss unbedingt jetzt passieren in den nächsten Wochen und Monaten, zwei, drei Semestern damit sich das wirklich positiv ändert?
00:16:32: Wir
00:16:33: sind eine sehr spannende Frage was muss sich ändern?
00:16:36: also ich glaube es hat sich nicht schon geändert.
00:16:38: um wieder positive österreichische hineinzubringen Es gibt sehr viele Abteilungen an Rumschuldigen strukturieren, die sagen, Development ist ein Thema für mich.
00:16:50: Ob das dann innerhalb der Unlumi-Relations ist oder außerhalb wie auch bei uns macht ja in Wirklichkeit keinen Unterschied aber die sich fokussiert diesen Thema mit mir.
00:17:00: In Deutschland ist das teilweise sogar schon viel früher passiert muss man ehrlich sagen durch das Deutschlands Stipendium und dadurch Da hier noch mal eine ganz andere Professionalisierung auch durch Start gefördert wurde und weitergegeben wurde, wo man gesagt hat da sind dann Leute die arbeiten dran.
00:17:17: Das ist ja immer das Thema für uns.
00:17:19: Wo krieg ich die Ressourcen her damit nicht diesen Thema aufmütlich annehmen?
00:17:22: Und damit startet es ja nur weil nur wenn ich die ressourcen habe kann ich auch tatsächlich beginnen die Zielen wie wir oft so schön sagen zu leben beziehungen aufzubauen.
00:17:32: Also vor allem an Hochschulen.
00:17:35: Und ich bin da im regelmäßigen Austausch auch mit den Kolleginnen von der TU und von der WU, um andere auch Fahrtuchsschulen das ist ja Jahre braucht, um das aufzubauen.
00:17:46: Ja?
00:17:46: Und wenn dann wieder eine tolle Meldung von einer Million Entspende oder so eine Hochschule eingeht, dann ist es ja nicht etwas was in den letzten Monaten entstanden ist sondern etwas was mit jahrelanger Aufbau war und wo ein ganzes System dahinter steckt.
00:18:00: dieses System Da haben wir im Moment eine Riesenschance, wenn wir an das Datenmanagement und die KI denken.
00:18:10: Das lässt uns halt Community zum ersten Mal richtig
00:18:21: leben.
00:18:21: Und diese Chance, diese müssen wir nutzen!
00:18:23: Und da bin ich jetzt nicht positiv.
00:18:24: Wenn ihr das
00:18:24: nicht nützt, dann handelt es sich verpasst.
00:18:25: Ja, gut.
00:18:25: Ich glaube das... Da werde
00:18:26: ich gleich emotional sein!
00:18:26: Das sehe ich ja viel nicht gut aus.
00:18:28: und dann danke für den Hinweis zum Podcast mit Michi Kaiser von der TU Wien, der genau über diese Millionen mit uns gesprochen hat.
00:18:35: Ich habe Brut vor einiger Zeit, ich glaube sogar in Wien auf dem Podium gesessen mit Vertretern internationaler Hochschulen und wir haben über die Frage gesprochen, warum fällt es den Kolleginnen oder Kollegen in Europa eigentlich so schwer?
00:18:49: Nehmen wir mal England raus aus der EU In der Stelle.
00:18:53: Und da war eine Vertreterin, die berichtete mir oder berichteten uns als Zuhörerinnen das erste Semester aus einem Land.
00:18:59: sagen wir jetzt mal Deutschland.
00:19:00: wenn die ja die Uni kommen und dann in den Semesterferien wieder nach Hause gehen in ihr Heimatland eine Liste von denen Absolventen des Vorjahres bekommen die in dem Heimatland leben, mit dem Auftrag in den Semesterferien diese Ehemaligen aus dem letzten Jahr anzurufen und sie auf Spenden für ihre Hochschule anzusprechen.
00:19:22: Ich fand das mega cool weil du gehst raus aus der Uni und bekommst natürlich dann von einem Erstsemester einen Anruf und die sagt hey ich bin auch in der Uni Wir laden nicht ein, unterstütze uns.
00:19:36: Also du wirst direkt nach dem Abschluss ins Spenden gebracht.
00:19:39: und was ich viel cooler fand das erste Semester lernt vom ersten Semester an dass das Fundraising eine tragende Säule an der Hochschule ist.
00:19:50: Jetzt weiß ich aber zumindest... Ich spreche jetzt mal für meine deutschen Kolleginnen und Kollegen.
00:19:55: Das Thema Fundraining in dieser Klarheit hat ja so ne gewisse Schaben Also kein Charme wie in Österreich, sondern eher eine scharmenhafte Nähe.
00:20:07: Siehst du in diesem Vorgehen eigentlich eine gute Perspektive für Hochschulen in Österreichs Schweiz und Deutschland?
00:20:15: Ein total spannender Ansatz, Andreas.
00:20:17: Ich habe das umgesetzt bei Fulbright und wir haben es auch tatsächlich gemacht und ehemalige Stipelendierten auch engagiert die angerufen haben und da war das noch ein bisschen mehr weil fulbright schafft ihr eine ganz enge Verbindung und du bist ja dein Lieben lang dankbar für deinen ful bright Stiphelium.
00:20:37: Und selbst da hat das eine ganz intensive Schulung der wertzeitigen Stipendiaten gebraucht, um diese Anrufe auch tätig zu können.
00:20:44: Also ich glaube, dass darf man nicht unterschätzen und die nicht einfach nur raus schicken und sagen du guck mal den an sondern da braucht es eine ganze intensive Betreuung.
00:20:53: Das würde ich noch einmal mitgeben.
00:20:55: was wir bei Fulbert haben, was teilweise die Hochschulen noch nicht haben ist diese Bindung.
00:21:02: Da gibt es teilweise auch.
00:21:04: und wie merken das jetzt, wenn wir die ältersemesterigen zurückholen.
00:21:07: Auch für so einen Tag oder für eine exklusive Wende.
00:21:09: da gibt's auch Dinge, die haben einfach nicht funktioniert an der Universität.
00:21:14: Das war nicht immer ein positives Erlebnis.
00:21:21: Kann man da, wenn mal gleich so reingeht auch ganz viel kaputt machen.
00:21:25: Wenn man das nicht gut vorbereitet?
00:21:27: Also ich denke es ist ein Weg für die Zukunft aber wir brauchen zuerst feste Bindungen um dann tatsächlich diese Anrufvertätigung zu können und diesen Ort wünscht zu machen.
00:21:38: Wäre da vielleicht ein Mentoring-Programm an der Stelle sinnvoll?
00:21:42: Du Nix, das können unsere Hörer und Hörern jetzt nicht sehen.
00:21:45: Also was du auf dem Zettel hast, das kommt ja auch aus Amerika im Prinzip und kommt sehr erfolgreich aus Amerika.
00:21:53: Ja wir haben auch ein sehr erfolgreiches Mentoring Programm.
00:21:55: Das haben auch viele andere Ruckschulen.
00:21:58: Warum ist das der erste Ansatz?
00:22:00: Das gibt den Absolventinern oder den Alunis die erste Möglichkeit, etwas zurückzugeben.
00:22:05: I'm talent treasure!
00:22:06: Ich gebe meine Zeit zurück und mit diesem Wissen, was wir immer wieder predigen im Fundraising, ich frage um Rat und du bekommst Geld.
00:22:21: Also wir fragen um Rat.
00:22:24: Also ist das Mentoring als erster Schritt?
00:22:27: Jetzt ist es Mentoring.
00:22:28: ja für dich, unabhängig von deinem Job spielt das eine wichtige Rolle.
00:22:32: Wenn ich das so richtig sehe du hast ja relativ viele Programme an denen du teilgenommen hast und ich vermute du bist selber auch Mentorin.
00:22:41: Was ist es was dich da persönlich trotz Job, trotz Familie Trotz den vielen Millionen Sachen die du sonst im Ehren einmal?
00:22:48: warum legst du so ein Gewicht auf das Thema Mentorinn?
00:22:53: Weil es einfach darum geht, sich immer wieder zu challenging aus der Komfortzone herauszuwagen vor allem in unseren jetzigen Zeiten und weiterzuwachsen.
00:23:03: Und Mentoring ist ein Weg um das zu tun und um das gemeinsam mit anderen zu tun.
00:23:10: Und da wächst man in der Rolle als Menti, aber auch in der Role als Mentor.
00:23:14: und vor allem ist es mir natürlich ganz wichtig das auch im Sinne ich habe mich zu Beginn als Powerfrau bezeichnet.
00:23:21: Wir Frauen stecken oft zurück mit unseren Leistungen, mit unserem Know-how und hier bestärkend aufzutreten.
00:23:29: Ich bin den ganzen vielen Frauennetzwerken auch als Mentoren tätig und hier zu sagen ja wir können das Ja wir machen das, ja wir schaffen das Da kann ein Mentoring wirklich einen Riesenschritt bedeuten.
00:23:40: Aber das ist ja nicht nur dieses Thema liegt dir am Herzen, sondern auch das Thema Diversität.
00:23:45: Du hast glaube ich auch einen Lehrgang oder beziehungsweise du hast unterrichtet was ist Diversitätskompetenz?
00:23:52: Warum liegt dir das so am Hersten?
00:23:55: Ja also Unterrichte... Ich habe es selbst teilgenommen als Teilnehmerin bei einem Lehrgang und Und geht da natürlich jetzt immer wieder beim Mentoring gern auch mein Know-how und meine Wissen aus diesem Weiter.
00:24:08: Ja, da geht es ganz gezielt darum.
00:24:10: das ist ja ein Riesenthema jetzt wenn wir uns anschauen in der Arbeitswelt von heute.
00:24:14: was bedeutet denn Diversität überhaupt?
00:24:16: Wie leben die Diversitäten?
00:24:19: Ich habe mir vor allem mitgenommen mich mit meinen eigenen Vorurteilen einmal zu beschäftigen und zu sehen was bedeutete das.
00:24:28: und Diversitäts ist nicht nur das Frauenthema Diversitet Diversität ist nicht nur Religion.
00:24:34: Diversitet ist so viel mehr, ist nicht noch barrierefreiheit was jetzt ein Schlagwort ist das ist zuviel mehr.
00:24:41: und alleine sich einmal komplett mit diesen Themen zur Beschäftigung zu sehen.
00:24:45: Wo habe ich denn vielleicht Anknüpfungspunkte und wo brauche ich selbst Verbesserungspotenzial, um auch als Führungskraft heutzutage fit zu sein?
00:24:54: Um auch wirklich meine Teams leiten zu können.
00:24:56: Genau hier eigentlich ist das was jeder von uns braucht und jeder von Uns in Petto haben muss und dann auf die nächsten Schritte für unsere Gesellschaft machen zu können ein ganz wichtiges.
00:25:07: Aber Ruth, wo nimmst du diese Energie her?
00:25:09: Ich meine... Du hast ja auch nur wahrscheinlich vierundzwanzig Stunden am Tag.
00:25:14: Woher kommt diese unbändige Energie, die du schon seit Jahrzehnten in dir trägst?
00:25:21: Ich
00:25:24: lade mich in der Familie auf und ich glaube mir gibt Energie zu wissen, dass wir etwas positiv verändern.
00:25:29: Dass wir – und das ich vor allem auch einen Beitrag leisten kann!
00:25:33: Dass ich andere Menschen inspirieren kann und mein Wissen weitergebe ob es als Mentorin ist oder er ist als Powerful wie ihr gesagt habt.
00:25:42: Das gibt mir Energie zurück mit zum Menschen wie euch heute im Podcast zu sprechen und zu sagen ja wir haben noch viele Schritte nach vorne aber wir können voneinander lernen, wir können einander was mitgeben.
00:25:52: Das gibt mir wahnsinnig viel Energie auch zurück.
00:25:55: Da ist
00:25:55: ja wieder
00:25:56: der österreichische Schaben, oder?
00:26:00: Und diese Energie gehen wir an unsere Hörerinnen und Hörern weiter... ...und ich finde, wir können nicht noch mehr Energie reinlegen.
00:26:06: gut!
00:26:07: Herzlichen Dank für diesen tollen Wortkas mit dir.
00:26:10: Schön, dass du bei uns warst.
00:26:11: Großartig macht weiter so, danke euch!
00:26:14: Wir danken dir, tschüss!
00:26:17: Vielen dank, dass sie dabei waren
00:26:18: Und wenn Sie mehr erfahren wollen über spannende Menschen und spannende Themen, besuchen sie uns auf unserer Website www.neues-stiften.de.
00:26:28: Wir freuen uns auf Sie!