Ruth Gabler-Schachermayr: Hochschulen brauchen Mut und engagierte Menschen
Was, wenn Absolventinnen und Absolventen mehr sein könnten als Alumni? Was, wenn sie zu echten Partnerinnen und Partnern einer Institution werden – mit ihrem Know-How, ihrer Zeit und irgendwann auch mit ihrem Geld? Ruth Gabler-Schachermayr, Head of Alumni Relations an der Universität Wien, stellt genau diese Frage. Und sie hat Antworten.
Mit einem Fulbright-Stipendium und beruflichen Stationen in den USA bringt Ruth Gabler-Schachermayr einen internationalen Background mit, der im deutschsprachigen Hochschul-Fundraising noch selten ist. Ihre Expertise in Kommunikation und Alumni-Arbeit übersetzt sie in frische Perspektiven für einen Sektor, der – wie sie offen sagt – noch viel Potenzial hat. Die Universität Wien ist dabei ein Beispiel dafür, wie Alumni-Kontakte mit Herzblut und strategischem Fokus weiterentwickelt werden können.
„Wie können AbsolventInnen ihr Know-How, ihre Zeit und irgendwann auch ihr Geld weitergeben?“
Alumni langfristig binden – das ist leichter gesagt als getan. Ruth Gabler-Schachermayr erzählt, wie es gelingt, aus dem Moment des Abschlusses eine dauerhafte Beziehung zu machen. Nicht durch Verpflichtung, sondern durch echte Einbindung: als Mentorinnen und Mentoren, als Netzwerkpartner, als Botschafterinnen und Botschafter.
Die Kunst liegt darin, den richtigen Moment zu finden – und den richtigen Ton.
Wo liegen die noch ungenutzten Potenziale? Ruth Gabler-Schachermayr gibt konkrete Einblicke, wie Hochschulen die Beziehung zu ihren Absolventinnen und Absolventen neu denken können. Ihre Botschaft ist klar: Alumni-Arbeit ist keine Dankesveranstaltung. Sie ist der Beginn einer Partnerschaft, die – richtig gestaltet – für beide Seiten langfristig trägt. Ein Gespräch voller Impulse für alle, die an der Schnittstelle von Bildung, Engagement und Philanthropie arbeiten.
„Hochschulen stehen vor lösbaren Herausforderungen. Dafür braucht es Mut und engagierte Menschen."
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