Tobias Wunden über die Zukunft der KI im Fundraising
Tobias Wunden ist CEO von ANT, einem Softwarehaus aus der Schweiz, das sich ausschließlich auf Non-Profit-Organisationen im DACH-Raum spezialisiert hat. In unserem Podcast neues stiften erzählt er, warum künstliche Intelligenz für das Fundraising so interessant ist – und warum am Anfang trotzdem etwas viel Unspektakuläreres steht: die Daten.
Mit seinem Team begleitet er Organisationen dabei, Kontakte und Spenden digital zu verwalten und ihr Fundraising auf eine saubere Datenbasis zu stellen. Er blickt damit nicht von der Kampagne auf das Fundraising, sondern von dem, was dahinter liegt: Adressen, Spenden und die Frage, wie verlässlich beides erfasst ist. Für Stiftungen und Spendenorganisationen lohnt sich dieser Blick, gerade jetzt, wo so viel über KI gesprochen wird.
„KI ist DIE Technik fürs Fundraising. Es gibt keine Industrie, die so viele Daten hat.”
Eine klare These, die Tobias Wunden mit einer Beobachtung begründet: Kein anderer Bereich hat so viele Daten wie das Fundraising. Jede Spende und jeder Kontakt landet irgendwo in einer Datenbank. Für ihn ist das das Rohmaterial, aus dem künstliche Intelligenz Nutzen ziehen kann. Doch wie viel davon können Organisationen heute tatsächlich verwenden?
Hier setzt seine zweite These an. Entscheidend ist weniger, wie leistungsfähig die Technik ist, als was in die Systeme hineinkommt. Das gilt für jede Auswertung und erst recht für KI: Wo die Basis nicht stimmt, bleibt auch das beste Werkzeug schwach. Fundraising-Teams sollten sich deshalb zuerst fragen, wie sauber Kontakte und Spenden bei ihnen erfasst sind – und wer im Haus dafür die Verantwortung trägt.
„Eine Datenbank ist nur so gut wie die Qualität der eingegebenen Daten.”
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