00:00:00: Lieber Andreas, wir haben jetzt einen ganz besonderen Podcast hier und heute.
00:00:06: Ja, es ist sozusagen Weltpremiere oder?
00:00:09: Ja ganz genau.
00:00:10: Denn dieser Podcast ist tatsächlich
00:00:12: exklusiv
00:00:13: fürs Fundraising-Magazin.
00:00:16: Lieben Gruß an dieser Stelle!
00:00:18: Neue Kooperation zwischen Neustiften und dem Fundraizing Magazin Und ich glaube extra dafür haben wir auch diesmal gar keinen deutschen Gast genommen Sondern jemanden aus einem Land wo wir beide immer ganz gerne sind.
00:00:32: Oder Andreas
00:00:33: wenn wir uns das leisten können, weil es ist das teuerste Land für uns Deutsche, dass wir uns überhaupt vorstellen können.
00:00:40: Es handelt sich... Ihr habt es alle erraten um die Schweiz und wir haben tatsächlich heute das Glück, ich glaube den wichtigsten Philanthropie-Experten der Schweiz in unserem Podcast Der tatsächlich auch und das ist der Grund, warum wir mit dir lieber kann Dennis diesen Podcast eröffnen.
00:01:04: Du bist nämlich glaube ich eine ganz wichtige... Wir haben da einen ganz wichtigen Beitrag im aktuellen Fundraising-Magazin geschrieben.
00:01:12: also erst mal herzlich willkommen bei uns im Podcast.
00:01:15: Hallo!
00:01:16: Hallo Jan
00:01:17: Ganz herzlichen Dank für die Einladung.
00:01:19: Ich freue mich sehr.
00:01:20: Dann erzähl doch mal, worum geht es in deinem Beitrag beziehungsweise?
00:01:25: Erklär erstmal unseren Hörern und Hörerinnen.
00:01:28: Du bist unterwegs im Großspenden-Fundflushing aber nicht nur in der Schweiz oder?
00:01:34: Doch grüßenseits schon in der Schweiz!
00:01:36: Bisher war ich immer für Organisationen in der schweiz unterwegs die aber natürlich internationale Projekte umgesetzt haben.
00:01:44: Wir
00:01:44: haben uns ja kennengelernt beim Symposium in Frankfurt.
00:01:49: Das heißt, du teilst durchaus auch deine Weisheiten mit den armen Deutschen?
00:01:57: Nicht nur mit den Deutschen!
00:02:00: Ich hatte das Glück schon früh in meinem fundraising-Laufbahn auf Mentoren und Mentorinnen gestoßen zu sein Und auch Sie haben früh in meinen ersten Schritten, monaten Jahren im Fundraising wirklich sehr bereitwillig Ihr Wissen und Ihr Können mit mir geteilt.
00:02:17: Und dass diese Tradition möchte ich auch weiterführen!
00:02:20: Das ist glaube ich ja überall im Fundracing so, dass wir viele tolle Menschen haben die uns auf den Weg begleiten... ...und trotzdem ist es ja ungewöhnlich wenn man sich deinen Lebenslauf anschaut.
00:02:29: das Thema Philanthropie also die Betreuung von überdurchschnittlich hohen Geberbeträgen zieht sich also ein bisschen durch dein Lebenslauf.
00:02:37: Wie bist du in diese Ecke des Fund-Raisings hineingeraten?
00:02:41: Das war relativ bald nach meinem Studium... Man kann so sagen, ich war eigentlich der rote Faden, der sich durch meinen Lebenslauf durchzieht ist die Beschäftigung mit dem globalen Süden.
00:02:55: Direkt nach meinem studium war ich vor allem in der schweizerischen Friedensforschung unterwegs bei Swisspeace, die Schweizerische Friedensstiftung.
00:03:05: Danach habe ich selber Projekte in Afghanistan umgesetzt und weil es dort immer schlimmer und unerträglicher wurde, mein zweites Kind geboren wurde.
00:03:17: habe ich dann das aufgehöhnt.
00:03:19: Jan, jetzt muss ich einmal kurz einhaken.
00:03:22: Schweizer Friedenstiftung ist dann quasi ein Exportschlager oder?
00:03:26: Weil in der Schweiz ihr seid ja neutral!
00:03:29: Ihr habt ja per se eigentlich immer Frieden.
00:03:31: aber du meinst jetzt in anderen Ländern nur dass du das für mich Doven-Deutscheneimer erklärst.
00:03:36: was macht die Schweizerfriedenstifte?
00:03:38: Die schweizerischen Friedensstiftungen sind so ein Forschungsinstitut mit Praxisorientierung.
00:03:44: sie koordiniert einerseits Das Engagement Schweizerischer Hilfswerke im Ausland hat aber auch unterschiedliche Projekte.
00:03:52: eines hieß damals Business and Peace.
00:03:55: Wie können Wirtschaftsakteure sich beteiligen an Friedensförderungsprozessen?
00:03:59: oder dealing with the past, der Gangenheitsbewertigung.
00:04:02: Das heißt wie können auseinandergedriftete Gesellschaften wieder zueinander finden nach wirklich schlimmen Konflikten?
00:04:09: Und da war ich zuerst als Zivildienstleistender und später aus Project Office Land verschiedenen Dingen beteiligt vor allem aber an den Afghanistan Roundtables wo wir die schweizerischen Organisationen die Zu-und in Afghanistan gearbeitet haben zweimal im Jahr zusammen geholt haben.
00:04:27: zu bestimmten Themen.
00:04:28: Ich habe immer so ein bisschen den Eindruck und da bist du eine Ausnahme, dass Menschen die eben auf der Projektseite jeweils gearbeitet haben.
00:04:35: So wie du in Afghanistan nie wieder diesen Virusprojekte aus sich rauskriegen sollen.
00:04:42: Immer nach Projekten suchen.
00:04:43: jetzt bist du aber aus dem Projekt in die Philandropie.
00:04:46: also das einzige was geblieben ist es das P. Wie schwer ist es dir gefallen, jetzt diese Seite so zu wechseln und warum zieht das dich nicht zurück in die Projekte?
00:04:55: Das viel mir gar nicht schwer weil es in meinen damaligen Lebenssituationen sehr gut gepasst hat.
00:05:00: Weil Reisen nach Afghanistan in ein Kriegsgebiet mit zwei Kindern gab jedes Mal Diskussionen als ich hingehen wollte.
00:05:08: Deshalb hat das sehr gut gepasst.
00:05:10: Ich habe dann nach Stelleninserat möglich Ausschau gehalten Und gesehen dass immer wieder Fun-Racing Positionen mich ansprachen.
00:05:18: Ich sagte, da sehe ich mich!
00:05:20: Da habe ich wahrscheinlich Chancen.
00:05:22: Das heißt mein Profil in den Projekten musste ich ja auch immer wieder akquirieren, pitchen und das hat sehr gut gepasst.
00:05:29: Nimm mal jetzt aber nochmal zurück.
00:05:31: du bist ja dann also Fundraising ist das eine aber du bist hier an nun ausgewiesener Großspenden-Fundraiser und auch Experte dafür.
00:05:39: welchen Unterschied siehst du zwischen dem Großspanden Fundraining in der Schweiz und in Deutschland?
00:05:46: Da bin ich ehrlich gesagt überfragt, wenn ich so die Fundraising-Themen verfolge, bin ich vor allem im andersexischen Raum unterwegs.
00:05:54: Das sind so meine... das was ich v.a.
00:05:57: lese und konsumiere weil ich auch das Gefühl habe dass dieses relational fundraising dort weiter ist als in unseren breiten Graden.
00:06:07: mit relational fundraising meine ich wirklich diese donor centric ansätze Philanthropinnen ins Zentrum der Beziehung stellt und weniger die eigenen Projekte, die eigenen Erfolge.
00:06:22: Und ich habe früh als ich bei Helvetas begonnen habe – ich bin direkt ins Major-Donor Fundraising eingestiegen – und durfte bei Helvettas dieses Programm aufbauen im Jahr zwanzig sechzehn.
00:06:36: Da hat mich auch die Organisation wirklich Zeit gegeben, mich einzulesen, mich in die Theorie einzulesen, mich mit Mentorinnen zu treffen, mich weiterzubilden.
00:06:45: Und da bin ich vor allem im angesexischen Raum hängen geblieben, weil das auch zu meiner Person am ehesten entsprach.
00:06:52: Natürlich habe ich ja auch das Standardwerk von Jan Ueckermann und Marie Theibach gelesen und unsere Methodiken angeeignet.
00:07:00: aber so vom Feeling her, vom Ansatz der Philosophie her hat mich dir das angesextische Fundraising immer mehr angesprochen.
00:07:08: Aber woran liegt das?
00:07:11: Thema Beziehung, Relationship in der Schweiz.
00:07:15: In Deutschland ist es, glaube ich ähnlich über viele Jahre so vernachlässigt wurde.
00:07:19: Woran mag das liegen?
00:07:22: Was sind aus deiner Sicht die Gründe in der schweiz gewesen oder sind es immer noch?
00:07:27: Ich glaube einerseits ist das Großspenden von Racing in der Schweizer relativ jung wenn man das so sagen darf vor allem in der Breite wie jetzt angewendet wird.
00:07:38: Elvis ist zum Beispiel eine der größeren Entwicklungshilfe-Organisationen in der Schweiz und, mit dem Großspenden-Fundraising strukturell systematisch zu beginnen hört sich relativ spät an.
00:07:50: Natürlich gibt es einige andere die machen das schon länger vor allem auch im Legate Fundraising.
00:07:56: das hat noch eine längere Geschichte aber das Systematische Grossspendenfundraising fing in der Schweizer relativ späht an.
00:08:05: Zum Beispiel gründete mir auch im Jahr zwanzig achtzehn, soweit ich mich erinnere.
00:08:09: Im Rahmen des Swiss Fundraising Verbands oder des Berufsverbands der Fundraiserinnen in der Schweiz eine Fachgruppe Major Donors.
00:08:19: Also so lange Geschichte und auch Erfahrungsgeschichte hat die Schweiz so noch nicht.
00:08:25: Ich gehöre offenbar unter dessen schon zu den älteren Hasen.
00:08:29: Aber woran liegt das?
00:08:30: Weil gerade Zürich ist doch der Finanzplatz.
00:08:32: Die Schweiz ist doch bekannt für ihre Vermögenen und als Anziehungspunkt, also aus der ganzen Welt kommen Reiche und ziehen in die Schweiz.
00:08:41: Also ihr habt ja das Thema Hochvermögende es ja bei euch auf jeder Landstraße zu sehen.
00:08:46: Warum tun sich die gemeinnützigen Organisationen so schwer dieses Thema was ja den Kern der Schweizer Finanzwelt ausmacht?
00:08:54: warum tun sie sich so schwer sich dieser Klientel zu öffnen?
00:08:58: Ich glaube inzwischen tun sie sich nicht mehr sehr schwer.
00:09:01: Ich kann mir vorstellen, dass es anfänglich vor allem fehlende Ressourcen waren oder die Idee gar nicht da war.
00:09:07: man blieb bei dem was man bisher immer gemacht hat das funktionierte, dass man hatte genügend Spendeneinnahmen.
00:09:16: Und jetzt, wo das schwieriger wird.
00:09:20: Es spricht sich herum auch international, dass die Schweiz pro Kopf sehr grossige Spenderinnen sind und dass der Markt jetzt auch umkämpfter ist, um das negativ auszudrücken.
00:09:30: Ist ja auch total fair wenn auch internationale Organisationen in die Schweiz kommen.
00:09:35: Aber ich kann mir vorstellen, dass der Bedarf dazu geführt hat, dass man auch dieses Segment Spezifischer begonnen hat es zu bearbeiten.
00:09:41: Jan, was würdest du denn sagen?
00:09:42: Was ist das Geheimnis deines Großspenden-Fundraisings?
00:09:46: Andreas hat angesprochen ihr habt Vermögende, ihr habt Hochvermögende.
00:09:50: die haben bestimmt auch schon alles gesehen.
00:09:52: ich weiß nicht reicht da so ein Gesprächskreisen oder muss man da so einen Schwimmen im Zürichsee anbieten?
00:09:57: oder was ist dein Geheimniss?
00:10:02: Es gibt kein einziges Geheimnis, sondern man muss sich vorstellen das ist eine kunterbunte Schar an verschiedenen Individuen.
00:10:11: Wie du richtig gesagt hast sie sind weit gereist belesen sehr intelligent.
00:10:16: Sie haben Firmen aufgebaut oder nicht.
00:10:19: und um bei solchen Menschen Interesse zu wecken um ein Kaffee zu nehmen mit irgendjemandem von einer NGO da muss irgendetwas sein im Angebot dass diese Menschen reizt.
00:10:32: Natürlich sprechen die ja nur mit mir, weil sie schon bei ihrer Organisation sind.
00:10:36: Weil sie das Thema interessiert.
00:10:38: Ich habe selten Kaltakquise gemacht.
00:10:41: Das sagt eine Faustregel ist auch du beginnst mit jenen Menschen, die dich schon kennen, die dir vielleicht schon mal gegeben haben, die deine E-News haben.
00:10:49: D.h.,
00:10:49: die allermeisten Organisationen da haben genug Adressen.
00:10:52: Da braucht es nicht gross Akquisition sondern alle besten Freundinnen und Freunde sind eigentlich schon in der Datenbank.
00:10:59: D.h.,
00:11:00: akurieren musste ich selten, aber ich musste die Ansprache so attraktiv machen, dass es wirklich reizvoll war diesen Termin zuzusagen.
00:11:10: und die Kunst, also wenn du selbst das Geheimnis bist finde ich eher ein Tool.
00:11:14: was ich benutzt habe ist immer... Es gibt so diesen Spruch frag um Geld bekommst du Rat?
00:11:20: Frag um Rat kommt vielleicht irgendwann mal Geld.
00:11:23: Das heißt meine Erstkontakte ging es immer darum Frau So und So, Sie unterstützen unsere Organisation schon seit x Jahren.
00:11:33: Wir schätzen das enorm!
00:11:34: Wir wissen wer sie sind.
00:11:36: Als Wertschätzung wollen wir sie mal persönlich kennenlernen.
00:11:40: Es geht uns vor allem darum ihre Meinung einzuholen.
00:11:44: Gibt es Dinge die sich stören?
00:11:45: Gibt's Dinge die wir besser machen können?
00:11:49: Der Anreiz war wirklich dass diese Gönnerinnen und Gönne mal ihre Meinung über diese Organisation mitteilen konnten.
00:11:56: Das ist zum Beispiel einer der Ansätze, die bisher immer gut funktioniert haben.
00:12:01: Und was ich auch oft gemacht habe schon in den ersten Kontakten, dass wir sehr neugierig sind und lernfähig und wissensdurstig sind.
00:12:11: Wir wollen aus unseren Fehlern lernen und hierfür müssen wir unserer Basis zuhören.
00:12:17: Wir müssen hören, was die Gönninnen sagen, was sie stört welche Ideen Sie haben, was ihnen fehlt.
00:12:23: Das heißt, ich gab den Menschen eigentlich wie eine Gelegenheit endlich mal in dieser Organisation ihre Meinung zu sagen und nicht einfach per E-Mail sondern jemand der wirklich ein offenes Ohr hat für
00:12:34: sie.
00:12:34: Wäre gerade so meine Anmerkung gewesen wenn du den zweiten Teil nicht gesagt hättest weil wir fragen mal damit wir ans Geld kommen.
00:12:40: das ist ja eine Strategie die nicht wirklich funktioniert.
00:12:43: glaube auch dass grade die Großgönner sehr genau Gefühl dafür haben was eigentlich die Motivation deiner Anfrage Das wissen Jörg und ich ja auch, dass gerade philanthropisch geprägte Menschen durchaus ... ganz deutlich wissen, wenn jemand von einer Organisation kommt was die wollen.
00:13:01: Aber diese Klarheit zu haben wir fragen um Rat oder frag mal eine Einordnung.
00:13:05: also wie sehen sie uns?
00:13:06: Was machen wir gut?
00:13:07: Was können wir besser machen?
00:13:08: und das in die Organisation einfließen zu lassen Das macht ja dieser diese Strategie nur erfolgreich.
00:13:14: aber sag Mal Wie hat er es abnimmt denn die Organisation wird.
00:13:18: ist die Organisation aufgenommen dass du da jetzt kommst und sagst hey Wir müssen das in Zukunft komplett anders machen Haben die gesagt super wir vertrauen dir.
00:13:26: Wusstest du erstmal dicke Bretter bohren?
00:13:30: Du hast sofort den Puls der Sache gespürt, genau.
00:13:33: Zum Beispiel wenn sie fragten ja was machen Sie denn bei dieser Organisation dann habe ich nicht gesagt ich bin vom Sponsoring oder von dem Finanzen und vom Fundraising.
00:13:43: das sind Worte die sie manchmal nutzen wie Großgünerinnen.
00:13:47: Sollte ich sagen schauen Sie ich bin der Botschafter meiner Organisation Ich vertrete meine Organisation aber ich verstehe mich auch als Botschafer unserer Günderschaft.
00:13:56: Das heißt, ich bin so eine doppelschwingige Türe und die Informationen fließen beiderseits.
00:14:02: Und ich möchte wirklich unsere Basis spüren.
00:14:06: und damit auch die Organisation immer bewusst ist machen wir dennoch das wofür uns die Menschen unterstützen.
00:14:13: Da traf' ich mal auf mehr oder weniger offene Ohren.
00:14:17: natürlich gibt es Einschränkungen, Ressourcen, Zeit.
00:14:24: Die Kolleginnen, die mir die Informationen liefern sollten sind selber am Anschlag.
00:14:29: Das heißt ich musste meine Organisation ab und zu mal herausfordern.
00:14:34: Transparenter zu sein.
00:14:35: wenn jetzt mal etwas in die Hose ging dass man da nicht drumherum spricht vor allem mit den Großgönninnen In der Massenkommunikation kann man das ja anpassen aber in der eins-zu-eins Kommunikation bei Menschen die sehr neue andere Organisationen sind kann man nicht die Standarts Story erzählen, die spüren das sofort.
00:14:52: Manche Gönnerinnen sagten mir auch explizit schon, was gut läuft.
00:14:56: Kann ich auf eurer Webseite lesen in euren Magazinen?
00:14:59: Erzähl mir mal, was nicht läuft und wie ihr damit umgeht.
00:15:03: Und genau diese Vertrauensbasis versuche ich hinzukriegen, dass sich die Gönnnerinnen diese Frage überhaupt trauen.
00:15:10: Das heißt, dass sie diese Offenheit spüren, das diese Frage drin liegt, dass man diese Organisation das fragen kann.
00:15:16: Ich möchte wissen wo habt ihr etwas verbockt und wie habt ihr es gelöst?
00:15:20: Keine Angst!
00:15:23: Das haben Sie mir wirklich zum Teil explizit so gesagt.
00:15:26: Und dann musste ich natürlich bei meiner Organisation anklopfen und sagen, ich brauche eine längere Leine!
00:15:31: Ich brauche mehr Zeilen um dieses Thema herum.
00:15:35: Und oftmals habe ich die auch bekommen.
00:15:37: D.h.,
00:15:38: das Management hat das auch gespürt... ...und sie hatten genug Vertrauen in mich und genug Nähe zu den Gönnerinnen,... ...dass sich dann eigentlich sehr oft auch wirklich sagen konnte was Sache
00:15:49: war.".
00:15:50: Das heißt nicht, dass wir in der Masse das nicht kommuniziert haben.
00:15:53: Aber wir gingen dann mehr ins Detail mit jenen Menschen die mehr wissen
00:15:56: wollten.".
00:15:57: Aber das klingt ja so als wenn du ein klares Rollenverständnis hast.
00:16:00: Was ist deine Rolle?
00:16:01: Als Philanthropie-Experte und Botschafter wie du es genannt hast, was ist eigentlich das Verständnis einer gemeinnützigen Organisation gegenüber den Gebenen?
00:16:11: oder welche Rolle haben die Gebeninnen?
00:16:13: Und deshalb eine Frage, die ich jetzt mal als Deutscher stelle.
00:16:16: Ihr sprecht hier in der Schweiz von GroßgönnerInnen.
00:16:20: Gönner ist ja ein Begriff, der wenn ich ihn ins Hochdeutsche übersetze sagen wir etwas ist was nicht Augenhöhe signalisiert.
00:16:28: Ein Gönne gibt dem anderen etwas weil er es ihm gönnt aber nicht aus einem anderen Verständen.
00:16:33: Ist dieses Wort?
00:16:35: Ich weiß dass das einzigartig im deutschsprachigen Raum nur in der Schweiz nennt eben Großgönner, Großspender, Großgörner.
00:16:42: Ist das noch das richtige Wort für das Verständnis deiner philanthropisch geprägten GesprächspartnerInnen?
00:16:48: Man muss schon in dieser Sache realistisch bleiben.
00:16:51: Dieses Machtungleichgewicht ist schon da, aber das heißt nicht dass man von unten herab so im Sinne von Bitti Berti helfen sie uns doch weil das ist eben genau das was vielleicht jemand eine wohlhabende Person oft erlebt.
00:17:09: So ein anbiedern des Herannahen und eine Geschichte um die Geschichte rum herumschlängeln Das ist es nicht.
00:17:17: Aber natürlich diese große Wertschätzung der Respekt, Vorsicht, Zurückhaltung und alle Sensoren offenhalten das gegenüber so zu verstehen dass man sich anpasst und mit schwingt und nicht dagegen drückt.
00:17:34: Da ist schon das Bacht.
00:17:36: ungleichgewicht ist immer da auch wenn es auf Augenhöhe wirkt.
00:17:41: Das bedeutet nicht Zum Beispiel, wenn ein Gönner eine falsche Annahme hat über einen Projekt oder über eine Methodik der Organisation.
00:17:54: Da fahre ich nicht so fort und sehe, dass sie das nicht verstanden haben und es funktioniert eigentlich so.
00:17:58: Sondern ich schwinge zuerst mit, ich versuche die Frage nach, verstehe was sie genau meint wo das Missverständnis genau ist und dann hole ich sanft aus und kriege ja manchmal läuft es auch so eigentlich meistens bei neunzig Prozent so.
00:18:13: eigentlich muss es so laufen Und es läuft auch so.
00:18:16: D.h.,
00:18:17: dieses diplomatische Schlängeln, das ist immer da!
00:18:21: Ich weiß jetzt nicht ob das eine grundlegende Haltung von Fundraiserinnen nie ist?
00:18:27: Ich denke sicher in unserer Fachgruppe z.B.
00:18:30: mit den Senior Major Donor-FundraiserInnen spüre ich das überhaupt nicht.
00:18:35: dieses Anbieter.
00:18:36: Da ist wirklich viel, wir wissen was hier machen und es ist nötig, was ihr macht und wir suchen nach Menschen die das unterstützen möchten... Da ist die Augenhöhe schon da, aber natürlich.
00:18:46: Wenn es draußen regnet... Ich habe einen Gönner Anlass, das ist eine Geschichte auch meiner Kollegin, die hat ihr auch schon in eurem Podcast von Lea Moliterni zum Beispiel.
00:18:56: Da kommt jemand!
00:18:58: Es regnet in Strömen und sie schickt jemanden zur Tür und sagt du wartest auch die Dame mit dem Handtuch wenn sie kommt?
00:19:05: Weil sie weiß nicht ob sie kommt.
00:19:06: Wenn Sie kommen begrüßt sie, gibt's dir das Handstuch, gibts dir diese Art von Wertschätzung dass du das so angesprochen hast, dieses Ungleichgewiss ist immer da.
00:19:16: Aber in der Sache, wenn es jetzt um die Projekte geht, um die Umsetzung und die Methoden, um den Wirkungsmessung
00:19:23: usw.,
00:19:24: dann sind wir die Profis zum größten Teil.
00:19:27: Und da müssen wir auch selbstbewusst hinstellen und wenn komische Ansichten kommen von der Gegenseite oder sogar Erwartungen wie das Projekt ausgestaltet werden muss, dann müssen wir klar und deutlich auch sagen was möglich ist, was Sinn macht Und wir sind nicht irgendwelche Hobbyentwicklungshelfer, die das macht.
00:19:43: Das hat wirklich unter dessen lange Tradition wissenschaftlich auch untersucht was funktioniert und was nicht.
00:19:49: da kann man... Da kommt die Augenhöhe wieder zu tragen.
00:19:52: Spannend, Jan.
00:19:52: Aber lass mich dann doch noch mal eine bevor wir nämlich zu deinem Fundraising-Magazinbeitrag kommen den ich auch sehr, sehr spannend finde.
00:19:59: Lass mich vielleicht noch eine ganz doofe aus deutscher Sicht kulturelle Frage stellen Denn wir haben ja auch immer viel mit Österreich zu tun und da ist immer das Argument dass die Vermögenden relativ wenig geben dass Philanthropie nicht so richtig gelernt ist dass sie sagen naja der Staat hat ja KOK ganz lange alles gemacht.
00:20:17: nun ist es in der Schweiz zwar ähnlich der Stadt tut viel aber Aber in Wahrheit setzt ihr, wenn ich das richtig im Kopf habe die Schweizer Regierung so ein bisschen auf mit tun.
00:20:27: Ist es tatsächlich auch was, was sich kulturell bei euch durchzieht?
00:20:32: In der Schweiz?
00:20:33: oder ist das so... Der eine gibt aus ganz persönlichen Motiven der andere weil er das sowieso wollte.
00:20:38: oder ist da so ein Philanthropiewipe jetzt mal aus deutscher Sicht
00:20:44: gefragt?
00:20:45: Also die Schweiz ist bekannt für ihre humanitäre Tradition.
00:20:49: also da gibt es wirklich in den gesellschaftlichen Wurzeln sicher diese humanitäre Tradition schon seit Langem.
00:20:57: Die Genfer Konventionen, das IKRK und das Rote Kreuz – also da gibt es eine lange Geschichte der schweizerischen Solidarität aber auch innerhalb der Schweiz verschiedene kulturelle Ansätze.
00:21:09: Es gibt Orte wo man sagt, man gibt, aber man seid nicht.
00:21:13: Das heißt man gibt!
00:21:15: Aber man spricht nicht darüber.
00:21:17: Man gibt im Stillen
00:21:19: Ist das der Garnensatz in Basel?
00:21:21: Das kommt aus Basel wahrscheinlich.
00:21:23: Ich habe
00:21:24: den Dialekt rausgehört, aber ich kenne es zumindest von da.
00:21:28: oder man sagt tuegutes und spricht darüber.
00:21:31: Genau!
00:21:32: Das
00:21:32: scheint auch ein Trend zu sein dass sich jetzt mehr Stiftungen und Personen... also Privatpersonen nicht.
00:21:40: Also Privatpersonen wollen nicht irgendwo einen Amtskafel irgendwo.
00:21:44: Das hab' ich nie erlebt.
00:21:45: in diesen elf Jahren Bei den Stiftungen habe ich da auch dort mal gehört, dass man jetzt mehr aus dem Schatten sichtbarer werden möchte.
00:21:55: Aber ich kenne mich nicht spezifisch im Stiftungssektor aus aber ich habe jetzt solche Signale daraus bekommen.
00:22:02: Jetzt ist es ja so wie wir alle wissen viele Menschen aus Deutschland zum Beispiel die unternehmerisch sehr erfolgreich sind bewusst in die Schweiz gehen weil es dort vielleicht ein ich nenn das mal positiv besseres steuerrechtliches Umfeld gibt.
00:22:18: Hast du sicherlich auch Erfahrung mit diesen Wirtschaftsflüchtlingen, die ja auch große Vermögen haben in der Schweizverwalt?
00:22:25: Wie großzügig sind sie?
00:22:26: oder gilt die alte Geschichte, die Leute, die Steuern sparen wollen, sparen auch an ihrer Großzügigkeit?
00:22:33: Da muss man vielleicht nochmals einschränken wo ich die letzten zehn elf Jahre unterwegs war bzw.
00:22:39: mit welchem Schlag von Grossgönnerinnen und Großgönnen.
00:22:44: Ich war vor allem im globalen Süden unterwegs, beziehungsweise meine Organisation.
00:22:50: Und nicht ein Open House eines Gradivari finanzieren oder eine Künstlerin.
00:22:56: Das heißt es gibt auch einen Kinderspital.
00:23:00: die Fundraiserinnen da erzählen mir hey dann kommen sie mit dem Ferrari angefahren und sagen wo ist der Stiftungsrad?
00:23:06: ich möchte mit dem sprechen.
00:23:09: Aber Menschen, die sich für den globalen Süden engagieren ist ein anderer Schlag von Mensch.
00:23:15: Die sind nicht super-superreich.
00:23:17: gibt es auch welche?
00:23:19: da gibt das spezielle Geschichten persönlichen Geschichten dahinter warum der globale Süden besonders interessiert und man sich da engagiert.
00:23:27: aber Dieser Schlag von Menschen ist wirklich eher bescheiden.
00:23:31: Ich weiß nicht, wie sehr Steueroptimierung in ihren Entscheidungen mitspielt?
00:23:36: Ich glaube schon...
00:23:37: Jan, kommen wir jetzt noch mal zurück zum Fundraising-Magazin!
00:23:41: Du hast einen ganz spannenden Artikel geschrieben.
00:23:45: Alle die den gelesen haben, haben jetzt wahrscheinlich auf den Podcast geklickt.
00:23:48: Deswegen brauchen wir nicht ganz so viel erklären.
00:23:50: aber für mich nochmal es geht im Grunde um ein eklatanten Fachkräftemangel
00:23:54: oder?!
00:23:55: mehr über die Gründe weshalb es vielleicht diesen Mangel gibt, beziehungsweise noch genauer warum es so viele Wechsel gibt in unserem Beruf.
00:24:05: Und damit meinst du explizit das müssen wir jetzt doch nochmal kurz erklären für alle die das Heft nicht vor Augen haben aber es bitte natürlich sich besorgen.
00:24:12: Es geht um groß spenden fundraiser und im Grunde den wechsel hin und her und auch die mühe wirklich qualifizierte dann auch zu bekommen und zu halten.
00:24:21: im Prinzip.
00:24:22: Warum ist das so schwer John?
00:24:25: Das
00:24:26: Halten, das ist zum Beispiel ein Punkt.
00:24:29: Eine dieser Mentorinnen die mich in den ersten Monaten nicht treffen durfte, die sagt und sie war schon längers mindestens zehn Jahre in diesem Beruf und ich glaube den größten Teil davon bei ihrer damaligen Organisation Und sie sagte weißt du John meine Vorgesetze gibt mir immer wieder Zückerling.
00:24:49: Sie weiß wenn ich gehe dann verliert sie viel.
00:24:54: Nicht nur die Mitarbeiterin, sondern auch aufgebautes Vertrauenskapital.
00:24:59: Für alle Deutschen ist es Zucker.
00:25:01: Zuckerwürfel
00:25:03: oder Zückel?
00:25:05: Genau und das habe ich früh halt schon realisiert, dass sich bei einem selber viel Vertrauen ansammelt diese Beziehungen.
00:25:16: Sie sprechen schon zu ihrer Organisation aber ich verkörpre diese Organisation Und die Organisationsleitung müsste das erkennen und sagen, wenn es gut läuft mit diesem Fundraiserin, dann sollten wir bedacht sein, dass sie möglichst lange bleibt.
00:25:34: Da gibt es verschiedene Punkte, die ich in den letzten zehn, elf Jahren erlebt habe, wo es Reibungen gibt.
00:25:42: Eines ist zum Beispiel die Erwartung und die Ungeduld – vor allem die Zeitfrage.
00:25:48: Wie lange darf ich jetzt mit einem Gönner in diesen Beziehungsaufbau investieren?
00:25:55: Bist du schon zweimal Kaffee trinken mit dieser Dame, was meinst du?
00:26:00: wann kannst du den Ast platzieren.
00:26:02: Diese Ungeduld wenn sie zu oft kommt führt so einen negativen Druck zu dem demotivierenden Druck.
00:26:09: dann hat man immer das Gefühl ich mache zu wenig.
00:26:11: Aber ich spüre zum Beispiel, als der Inhaber dieser Beziehung in Anführungs- und Schlusszeichen.
00:26:17: Wenn ich jetzt frage, wenn ich in den nächsten Wochen fahre... Es ist zu früh!
00:26:20: Das passt nicht in die bisherige Journey, die ich mit diesen Menschen hatte.
00:26:25: Ich habe das auch ein-, zweimal versucht auf Anraten meiner Vorgesetzten Und sobald ich diesen Ton angehe, dann hat der Großgönn... Ihr seht jetzt das Video nicht.
00:26:35: Aber er sich zurückgelehnt die Arbe verschränkt und gesagt So!
00:26:38: Jetzt kommt der Pitch.
00:26:40: Ich konnte ihm das genau ansehen und ich wusste dass war nicht gut.
00:26:44: Dann habe ich es auch nicht mehr gemacht und dann hat auch gewechselt weil auch die Erwartung sich nicht geändert hat.
00:26:50: Das ist ein Punkt.
00:26:52: Eine gewisse Ungeduld, was ich auch verstehe – auch das mittlere Management oder die Abteilungsleitung ist unter Druck von weiter oben.
00:27:00: Also die Frage ist wie geben Sie diesen Druck weiter?
00:27:03: Wie können Sie die Mitarbeitenden motivieren und vielleicht fragen, was brauchst du noch damit du diesen ASK platzieren kannst?
00:27:13: Also eine gewisse Ungeduld, eine gewiss Erwartung, das ist sicher etwas.
00:27:19: Etwas anderes sind auch z.B.
00:27:20: die Messkriterien, wonach wird mein Erfolg gemessen?
00:27:24: Sind es die Franken am Schluss?
00:27:27: Sind das die Anzahl Kaffees, die ich getrunken habe in den persönlichen Meetings und Events?
00:27:34: Die Zückerli!
00:27:37: Und man misst eigentlich oft an der Beziehungsqualität vorbei.
00:27:42: Ich kann auch per E-Mail sehr schöne qualitativ in gehaltvolle Kommunikation haben.
00:27:48: Ich kann auch per Brief, manche Gönnerinnen haben mir Zeichnungen geschickt, die sie gemacht haben über eines unserer Projekte handgeschriebene wunderschöne Briefe auf signierten Papieren.
00:27:59: Eben was misst man?
00:28:00: Und wie misst Man die Beziehungsqualität?
00:28:04: und messen wir nicht dran vorbei?
00:28:06: und jage ich dann nicht eher diesen Anzahl Meetings nach?
00:28:10: Hey, ich muss unbedingt noch zwanzig dreißig Meetings machen dieses Jahr.
00:28:14: Egal wie die dann verlaufen.
00:28:16: Also da werden auch mit den Messkriterien je nachdem falsche Anreize
00:28:20: gesetzt.".
00:28:20: Aber
00:28:21: trotzdem ist es ja so – Ich vermute das zumindest und korrigiere mich wenn das nicht….
00:28:24: Du wirst ja ein Geheik bekommen!
00:28:26: Und alle Groß-Gönner Fundraiser innen hier auch?
00:28:30: Und nun bin ich ja als Verantwortlicher einer gemeinnützigen Organisation dafür verantwortlich, dass die Personalkosten, die ich habe in einem vernünftigen Verhältnis zu einem Ergebnis sind.
00:28:43: Was wäre denn dann die Konsequenz daraus?
00:28:46: Was ist deine Empfehlung an die Arbeitgebenen?
00:28:49: Wie müssen sie sich verhalten?
00:28:50: Weil die Wirtschaftlichkeit – die ist auf jeden Fall gegeben eine Großgörner-Fundraiserin zu haben Wahnsinnig tiefe Beziehungen hat, aber einen überschaubaren Spendeneingang kann ja auch nicht die Alternative ist.
00:29:03: Nein
00:29:03: das ist absolut so!
00:29:06: Ich denke die Arbeitgebenden können schon viel präventiv bearbeiten bei der Anstellung beim Anstellungsgespräch was von dieser Person erwartet wird, was von diese Funktion erwartet werden.
00:29:24: Du wirst viel telefonieren Du wirst viel kalt telefonieren, du wirst viele rausgehen und um Kaffees fragen.
00:29:34: Und persönliche treffen.
00:29:36: wenn man das beim Anstellungsgespräch schon sehr explizit sagt dass wird von dir erwartet werden.
00:29:42: siehst du dich in dieser Rolle.
00:29:45: Wir werden dir helfen deine Hemmungen abzubauen.
00:29:47: Wir werden dich unterstützen mit Materialien, Informationen und Dokumenten.
00:29:51: Aber du musst einen gewissen Jägerinstinkt haben.
00:29:55: Du musst mit Neines umgehen können Also bei der Anstellung nicht so schnell wie möglich die Stelle besetzen wollen Sondern wirklich schauen ist dieser Mensch ready?
00:30:06: Ist dieser Mensch auch interessant genug?
00:30:08: Was mir extrem gehochern hat ist mein roter Faden Also meine persönliche Geschichte, was ich vorher schon alles gemacht habe.
00:30:16: Ich konnte aus diesen Geschichten erzählen weil wenn ich ehrlich bin, siebzig bis achtzig Prozent unserer Gespräche treten sich über Gott und die Welt und Philosophie und Werte und ich versuchte sie nicht zwanghaft aber immer wieder zurück zu den Projekten zu holen.
00:30:35: Ah ja klar das machen wir schon!
00:30:38: Aber es wurde viel erzählt, Sie haben viel erzählt.
00:30:40: Ich habe viel gefragt und das ist dann dieses Relational.
00:30:44: da geht's in die Tiefe und da kann ich auch viele Aufklärungsarbeiten anführungs- und Schlusszeichen betreiben weil ich dann in diese Stories die Art und Weise erklären kann wie meine Organisation dann an diese Projekte herantritt was die Schwierigkeiten sind.
00:31:00: Danke dir für diesen Einblick.
00:31:02: wir sind ja nun schon quasi am Ende unseres Podcast noch.
00:31:05: Eine letzte Frage vielleicht, was war für dich der Grund und die Motivation diesen Beitrag fürs Handwürser-Magazin zu schreiben?
00:31:12: Ich
00:31:12: glaube es ist viel Energie und Geld und Zeitverschleiß wenn man das nicht ernst nimmt.
00:31:20: Und wir brauchen das Geld für unsere Zwecke Für die Menschen die das brauchen.
00:31:26: Und es ist nicht nur im Großspenden-Fundraising, sondern auch im Stiftungssektor höre ich Ähnliches.
00:31:33: Selten an Panels selten auf Bühnen eher beim Mittagessen bei einem Kaffee oder Feierabendbier und Ich denke es gibt einen Generationenwechsel Und es kommen neue Impulse, internationale Impulse.
00:31:51: Ich hole sie mir schon lange aus dem angelsächsischen Raum.
00:31:54: ich habe jedes Gefühl die sind uns zehn, zwanzig Jahre voraus.
00:31:58: das heißt die Probleme die Sie heute haben wir kommen bald auch da rein im Sinne von Donors Down Dollars Up.
00:32:07: Das war lange.
00:32:08: obwohl weniger Menschen spendeten waren die Beträge immer höher.
00:32:12: Aber in angesächsischen Raum, Dollars auch down.
00:32:16: Seit ein paar Jahren und ich glaube auch wir gehen in diese Richtung wenn wir das Vertrauen der Menschen in unsere Organisationen, wenn ihr das nicht ernst nehmen und wirklich bearbeiten und ich denke wir beginnen am besten zuerst bei uns.
00:32:31: Super!
00:32:32: Jan Dennis, klasse Schlusswort.
00:32:34: Vielen Dank für dieses spannende und hochinteressante Gespräch.
00:32:39: Nachzulesen
00:32:40: ist dein Artikel im Fundracing-Magazin und ich glaube es wird nicht der Einzige bleiben.
00:32:46: Vielen dank dass du bei uns warst.
00:32:48: Ganz ganz herzlichen Dank für die Einladung hat mir viel Spaß gemacht.
00:32:51: Ja danke schön und Tschüss.
00:32:53: Alles Gute, tschüss zusammen.