Markus Lejsek und Friedbert Ottacher über Bitcoin im Fundraising
Über die Feiertage hatte der eine oder die andere auch Gelegenheit, sich Gedanken über Investitionen zu machen. Ganz oben steht dann in der Regel immer das Thema Bitcoin. Aber wie sieht es eigentlich beim Fundraising mit der virtuellen Währung aus? Wir hatten Gelegenheit, im Rahmen unserer Reihe „neues stiften goes Österreich“ mit zwei echten Experten zu sprechen, die aktiv Organisationen zu diesem Thema beraten.
Markus Lejsek bringt viel Erfahrung aus der internationalen Zusammenarbeit mit, hat Projekte in Palästina, Albanien, Kenia, Äthiopien und Mosambik verantwortet und widmet sich heute intensiv der Mittelbeschaffung für Entwicklungsprojekte – auch mit unkonventionellen Methoden. Unterstützt wird er dabei von Friedbert Ottacher, einem Experten für Bitcoin und dessen Einsatz im Fundraising.
„Acht Prozent aller Deutschen halten Bitcoin und es gibt kaum Organisationen, die sich um sie bemühen…"
Bitcoin ist längst mehr als nur eine Spekulationswährung – vor allem im Stiftungs- und Fundraising-Bereich eröffnet sie neue Potenziale. Markus und Friedbert diskutieren, warum gerade gemeinnützige Organisationen diese Zielgruppe noch zu wenig adressieren und wie Spenderinnen und Spender angesprochen werden können.
Im Gespräch werfen wir einen Blick darauf, wie Bitcoin-Spenden technisch und rechtlich organisiert werden können, welche Herausforderungen es gibt und vor allem, wie dabei Transparenz geschaffen wird. Eine spannende Diskussion zur Zukunft des digitalen Fundraisings, die Mut macht, neue Wege zu gehen. Zum Abschluss erklärt Friedbert, warum viele Bitcoin-Spender ihre Spenden in der ursprünglichen Kryptowährung als Wertanlage erhalten möchten – und was das für Organisationen bedeutet, die diese Spenden annehmen wollen.
„Die Bitcoin-Spendenden wollen vor allem, dass die Bitcoin nicht getauscht werden."
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