Florian Klinkow über den Spendenmarkt und das Fundraising für den Denkmalschutz
Es ist keine einfache Zeit: Die Politik ist außer Rand und Band, eine Wahl folgt der nächsten und wir können positive Nachrichten wahrhaftig gut gebrauchen.
Eine davon kam in den letzten Tagen: Die „Bilanz des Helfens 2024“ zeigte, dass sich Deutschland auch nach 20 Jahren kontinuierlicher Analyse als spendenstarke Gesellschaft behauptet. 5,1 Milliarden Euro wurden im Jahr 2024 gespendet – eine Steigerung von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr, so jedenfalls der Begleittext.
Oder war es gar keine gute Nachricht? Sondern steckt im Kern sogar eine schlechte dahinter? Andreas Schiemenz und Jörg Schumacher von neues stiften diskutierten die neuen Zahlen – und vieles andere – mit ihrem Gast Florian Klinkow, dem Leiter Fördererservice der Deutsches Stiftung Denkmalschutz. Sie ist die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland. Die Stiftung setzt sich bundesweit und unabhängig für den Erhalt bedrohter Baudenkmale aller Arten ein. Dabei verfolgt sie einen umfassenden Ansatz, der von der Notfall-Rettung gefährdeter Denkmale, zahlreichen Jugendprojekten bis hin zum „Tag des offenen Denkmals“ reicht.
Was ist das Geheimnis im Umgang mit den Spendenden, die teilweise sehr große Summen geben? Klinkow sagt:
„Wir sind sehr gut darin, Danke zu sagen!“
Rund 600 Projekte fördert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz jährlich, vor allem dank der aktiven Mithilfe und Spenden von über 200.000 Fördernden. Hinzu kommen zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen. Was zeichnet die Arbeit im Fundraising der Stiftung aus und wie sieht Florian Klinkow den Generationenkonflikt? Das alles erzählt er im Podcast und sagt unter anderem: „Anlass-Spenden sind für uns der richtige Weg in die Neuspendengewinnung!“
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